Weinrunde unternimmt Ausflug
Ins „Land des blauen Löwen“

Das Veldenzschloss in Lauterecken war Ziel eines Abstechers der Weinrunde Pfälzer Musikantenland.
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Lauterecken/Kusel. Neben verschiedenen Burgen und Burgruinen kann der Landkreis Kusel auch mit einem Schloss als touristischer Attraktion aufwarten – das Schloss der Grafen von Pfalz-Veldenz (1543–1694), einer Nebenlinie des Fürstenhauses Wittelsbach, in Lauterecken.
Von dem ursprünglichen Schloss sind allerdings nur noch wenige originale Reste erhalten, wie z.B. der Veldenzturm und der zentrale Gewölbekeller aus dem Jahr 1530 mit bis zu 2,10m dicken Außenmauern.
Anbauten, Veränderungen und Umbauten, sowie unterschiedliche Nutzungen im Laufe der Jahrhunderte unter verschiedenen Eigentümern – sogar ein Autohaus war hier untergebracht - haben das Aussehen des ursprünglichen Schlosses stark verändert. Gotik, Barock und Renaissance haben ihre Spuren hinterlassen.
Erst als das Gebäude in städtischen Besitz überging, begann vor einigen Jahren die fachmännische Sanierung, die mit der erfolgreichen Renovierung der Außenfassade einen ersten, entscheidenden Erfolg zu verzeichnen hatte.
Mit der 2018 beendeten Innensanierung hat die Stadt Lauterecken nun ein Schmuckstück erhalten, das sich sehen lassen kann!Dies würdigt auch die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, die das gelungene Sanierungsprojekt für den renommierten „DAM Preis für Architektur“ des Deutschen Architekturmuseum (DAM) für herausragende moderne Architektur in Deutschland nominierte.
Dies war auch Grund genug, dass die Weinrunde Pfälzer Musikantenland m Juli unter Führung des verantwortlichen Architekten und Dipl.Ing. Peter Cappel und Günter Luers in Vertretung der Stadtbürgermeisteri Isabell Steinhauer-Theis das Ergebnis der jahrelangen Bemühungen in Augenschein nahm.
Dabei wurde deutlich, dass die gelungene Sanierung in Zusammenarbeit von Denkmalschutz, Kunsthistoriker, Statiker und dem ausführenden Architekten die noch vorhandene alte Bausubstanz erhalten wollte – wie etwa einen über 200 Jahre alten Eichen-Dielenboden im Grafensaal, aber gleichzeitig durch Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen mit den heutigen technischen Möglichkeiten der modernen Architektur eine zeitgemäße Nutzung möglich gemacht hat.

Autor:

Jürgen Link aus Grünstadt

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