Spielplan in der Landauer Festhalle vorgestellt
Keine Stadt mehr ohne Kultur

Das Titelbild des aktuellen Spielplans zeigt es deutlich, in dieser Saison scheint alles anders zu sein.
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  • Das Titelbild des aktuellen Spielplans zeigt es deutlich, in dieser Saison scheint alles anders zu sein.
  • Foto: Andy Philipson
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Landau. Es war mit Sicherheit der komplizierteste Spielplan, den Landaus Kulturamtsleiterin Sabine Haas jetzt vorstellte. Weniger Veranstaltungen als gewohnt, dafür aber doppelt so viel Arbeit für die Erstellung. Und dann noch nicht einmal die Garantie, dass auch alles so stattfinden kann, wie es geplant wurde. Corona hatte bisher das Kulturleben in der Festhalle und in den anderen Spielstätten komplett lahm gelegt, jetzt soll auch Landau keine Stadt mehr ohne Kultur sein.
Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron zitierte  bei der Vorstellung des Spielplans Herbert Grönemeyer "Bleibt alles anders", und in der Tat wurde wieder ein anspruchsvolles Kulturprogramm zusammengestellt, das unter den jetzt gegebenen Coronabestimmungen mit den größt möglichen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen stattfinden soll. Gewissheit, ob alles so laufen kann, wie geplant, auch dahinter stehen viele Fragezeichen.
"Die Planungen laufen schon seit November letzten Jahres, als noch niemand an Corona dachte. Wir hatten auch gehofft, dass es bis Herbst besser sein würde, jetzt haben wir mit unseren Agenturen ein durchaus attraktives Angebot zusammengestellt und mit der Stadtholding Landau ein Konzept erarbeitet, wie die Festhalle zu nutzen ist", spricht Sabine Haas von  äußerst schwierigen Voraussetzungen. Die Besucher müssen sich auf Vorabkontrollen am Festhalleneingang ebenso einstellen wie auszufüllende Kontaktdatenformulare, die bereits am Eingang mit den Tickets vorgezeigt werden müssen, ein Einbahnsystem an den Sitzplatz und aus der Festhalle, es gibt keine Garderobe und keine Pausenbewirtung. "Wir betreten Neuland und wissen noch nicht, wie alles läuft" appelliert Haas an die Besucher auch etwas Geduld und Nachsicht mitzubringen, dies sei der Preis dafür, dass wieder Kulturleben in Landau möglich sein wird. Dafür wurden die Eintrittspreise nicht erhöht, obwohl die Festhalle maximal mit 300 Personen besetzt werden kann.
Neu konzipiert wurde auch das Ticketsystem, das je nach Buchung automatisch die freien Plätze festlegt, die zwischen den einzelnen Besuchern vorgeschrieben sind. Buchungen sind einzeln, paarweise und für Gruppen bis maximal zehn Personen aus zehn Haushalten möglich. Dabei wird die Sitzordnung in der Festhalle je nach Buchung individuell festgeschrieben, wobei jeweils eine komplette Stuhlreihe zwischen den Besuchern ausgespart wird.
Das städische Kulturprogramm startet am 19. September mit "Oscar Wilde - ein Leben zwischen Tragödie und Komödie", ein musikalisch literarischer Abend mit  Dominic Raacke. Leo, eine nonverbale physical Comedy  steht am 29. September auf dem Programm. Am 6. Oktober stehen "Himmlische Zeiten" auf dem Plan und am 5. November versucht Monsieur Pierre online zu gehen. Bruno Ganz steht mit "Trafikant"  am 10. November auf der Bühne und "Closer to Paradise" geht der Countertenor Valer Sabadus aus Landau an der Isar am  26. November.  "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" erleben die Besucher in dem Theaterstück nach  Jochen Meyerhoff am 13. Januar. Ob und für wen eine "Extrawurst" auf den Grill kommt, zeigt sich am 4. Februar.  Die Räuber stürmen am 23. Februar die Festhallenbühne und das Schasuspiel mit Musik "Spatz und Engel" wird am 2. März gegeben. Das magische Tanztheater "Blu Infiniti" gastiert am 8. April während das "Gespenst von Canterville" am 29. April den Spielplan schließt. Das Jahreskonzert der Stadtkapelle, das in diesem Jahr ausfallen musste, wird am  15. März aufgeführt.
Das komplette Programm liegt jetzt in gedruckter Form vor und ist im Rathaus und anderen Stellen erhältlich sowie online über die Internetseite der Stadt Landau erhältlich. Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen startet jetzt am Montag, 7. September, in den Verkaufsstellen sowie auch online. Da die Plätze in der Festhalle sehr begrenzt sind in dieser Spielsaison, ist von einer starken Nachfrage und einem schnellen Ausverkauf auszugehen.

Autor:

Thomas Klein

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