Alternative Feste in Landau geplant
Es wird gefeiert, aber anders

Darf – und soll – auch in diesem Jahr nicht fehlen: Das Nostalgie-Karussell auf dem Thomas-Nast-Nikolausmarkt.
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  • Darf – und soll – auch in diesem Jahr nicht fehlen: Das Nostalgie-Karussell auf dem Thomas-Nast-Nikolausmarkt.
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Landau. Nach den harten Zeiten des Lockdowns kam dann Mitte des Sommers doch ein wenig Feststimmung auf. Was wird aber im Herbst und in der Winterzeit an Veranstaltungen in der Südpfalzmetropole möglich sein? OB Thomas Hirsch und Tourismus-Geschäftsführer Bernd Wichmann haben jetzt gemeinsam die geplanten, Corona-konformen Veranstaltungsformate für die kommenden Monate vorgestellt, vom Landauer Herbstklopfen samt Krönung der Weinprinzessin über den alternativen Thomas-Nast-Nikolausmarkt bis hin zum Outdoor-Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters.
Für den Stadtchef ist klar: „Wenn wir den Menschen nicht die Möglichkeit geben, auszugehen und in dieser schwierigen Zeit Corona-konform ein bisschen Spaß zu haben, bricht sich das Leben woanders Bahn – nämlich im privaten Rahmen, wo dann die Abstands- und Hygieneregeln vielleicht nicht eingehalten werden bzw. keine Kontrollen stattfinden und das Infektionsrisiko steigt.“ Auch aus diesem Grund habe er sich auf Landesebene dafür stark gemacht, Perspektiven beispielsweise für Schaustellerinnen und Schausteller und deren Fahrgeschäfte bzw. Verkaufsstände zu eröffnen. „Einen Eins-zu-Eins-Ersatz für den Landauer Herbstmarkt etwa in Form eines mobilen Freizeitparks konnte es in diesem Jahr nicht geben, jedoch erfreuen sich die großen und kleinen Fahrgeschäfte und Buden auf dem Rathausplatz großer Beliebtheit“, bilanziert der OB und stellt in Aussicht, dass die Stadt Landau diesen Weg weiter beschreiten werde, etwa beim alternativen Thomas-Nast-Nikolausmarkt, mit dem 2020 die gesamte Innenstadt bespielt werden soll.
„Wir folgen dem Konzept „Weihnachtsstadt“ des Landes Rheinland-Pfalz und wollen die Stände u.a. auf dem Rathausplatz, dem Untertorplatz, dem Obertorplatz und dem Stiftsplatz verteilen“, erläutert Bernd Wichmann, der gemeinsam mit Marktmeisterin Sonja Brunner-Hagedorn für die Organisation der Landauer Feste verantwortlich zeichnet. Angedacht sei zum Beispiel das klassische doppelstöckige Nostalgie-Karussell auf dem Rathausplatz, so Wichmann. „Zudem prüfen wir, ob wir auch das Alte Kaufhaus, die Uferschen Höfe, das Deutsche Tor und das bis dahin leerstehende Kaufhof-Gebäude bespielen können.“ Highlight in diesem Jahr soll zudem eine Eisbahn werden, wahrscheinlich auf dem Untertorplatz. Termin für den alternativen Nikolausmarkt ist vom 26. November bis zum 6. Januar.
Bereits vom 16. bis zum 18. Oktober will Landau mit seinen Gästen das Landauer Herbstklopfen feiern. Auf dem Rathausplatz soll ein Kunsthandwerk- und Spezialitätenmarkt aufgebaut werden, begleitet vom Late-Night-Shopping des Einzelhandels um dessen Vertretung, die Aktiven Unternehmer, kurz AKU. Für Samstag, 17. Oktober, ist auch die Krönung der neuen Landauer Weinprinzessin vorgesehen.
Das Herbstklopfen stellt gleichzeitig den Verkaufsstart des Weinpakets #UnserLandau dar, das ein von Xaver Mayer designtes Schoppenglas, eine Flasche Riesling, eine Flasche Mineralwasser und eine Dose Hausmacher Wurst enthalten wird. Der Erlös soll einem sozialen Zweck zugutekommen.
Und auch für den Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters haben sich Stadtverwaltung und Tourismusbüro eine Alternative überlegt: Der Empfang soll voraussichtlich am Sonntag, 10. Januar, im Freien auf dem Rathausplatz stattfinden und die für den alternativen Nikolausmarkt aufgestellte Veranstaltungsbühne nutzen. Diese soll „zwischen den Jahren“ auch den Kirchen für Gottesdienste dienen.
OB Hirsch dankt Bernd Wichmann und dessen Team für das große Engagement in schwierigen Zeiten. „Nichts ist mehr einfach – das gilt auch und ganz besonders für die Veranstaltungsbranche. Unsere Touristikerinnen und Touristiker stehen vor großen Herausforderungen, die sie aber gemeinsam mit vielen starken Partnerinnen und Partnern vor Ort bislang sehr gut gemeistert haben. So gilt weiterhin unser Motto von vor der Pandemie: Es ist #immerwaslosinLD!“

Autor:

Thomas Klein

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