Kreismusikschule präsentiert sich bunt
Vielseitige Kulturnacht

Eröffnung der Kulturnacht. Ingeborg Hofmann, Brigitte Dahl (Gesang) und Viktor Silvester Wendtner (Klavier)
  • Eröffnung der Kulturnacht. Ingeborg Hofmann, Brigitte Dahl (Gesang) und Viktor Silvester Wendtner (Klavier)
  • Foto: Sebastian Fachenbach
  • hochgeladen von Laura Braunbach

Kirchheimbolanden. Bei der diesjährigen Kulturnacht am 9. August hat sich die Kreismusikschule Donnersbergkreis mit gleich vier bunt gemischten Programmbeiträgen präsentiert: Traditionell wurde am Mozartbrunnen mit einer Kinder-Mitmachaktion gestartet, bei dem die Kreismusikschule in diesem Jahr mit dem Kindergarten Louhans kooperiert hat. Unter dem Thema „Persischer Markt“ spannte die Aktion einen Bogen von Musik zum Malen. Dabei schlossen sich die Erzieherinnen des Kindergartens mit Maria Spieß zusammen, die Lehrkraft für musikalische Früherziehung ist, und luden die Kinder zum aktiven Zuhören und Bewegen zu der Musik ein. Danach gab es Kinderschminken und eine Malaktion, bei der gemeinsam ein fliegender Teppich gestaltet wurde.
In der Stadthalle gestalteten der Musicaldarsteller und Sänger Viktor Silvester Wendtner mit Musikschulleiter Benjamin Reiter am Klavier die Eröffnung der Kulturnacht mit Stücken aus Phantom der Oper und Tanz der Vampire. Nach der Eröffnungsrede von Stadtbürgermeister Marc Muchow begleitete Viktor Silvester Wendtner außerdem seine zwei erwachsenen Schülerinnen, Ingeborg Hofmann und Brigitte Dall, die eine gelungene Performance von „You've got a friend“ ablieferten und eindrucksvoll zeigten, dass Musikunterricht für Erwachsene ebenso funktioniert und bereichernd ist wie für Kinder. Musikschulleiter Reiter hob deswegen auch noch mal hervor, dass es für Musikunterricht nie zu spät ist.

Wer am Abend vor dem strömenden Regen Zuflucht suchte, fand dazu in der Karl-Ritter-Schule Gelegenheit und konnte in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre dem „Fritz Hertel Project“ lauschen, welches unter der Leitung des gleichnamigen Gitarrenlehrers allerhand Lieder zu Gehör brachte, welche zum Mitsingen einluden. Wenig später startete im Kunstraum Holzmann der zweite Teil der Ausstellung von Werken des Künstlers Maximilian Siegenbruk, organisiert von Dr. Lydia Thorn Wickert, und musikalisch eröffnet von der Kreismusikschule. Xenia Will und Sarah Spratte, zwei fortgeschrittene Cello-Schülerinnen aus der Klasse von Diana Fütterer, präsentierten harmonisch ein Duett von Wolfgang Amadeus Mozart. Sarah Spratte spielte außerdem noch die Courante aus der ersten Cellosuite von Johann Sebastian Bach sowie die „Melodie“ von Antonín Dvorák – ein schwelgerisches Stück, bei dem die spezifische Klangschönheit des Violoncellos besonders zur Geltung kam. Begleitet wurde sie dabei von Musikschulleiter Benjamin Reiter, der die Stücke illustrativ moderierte und versprach, die Kreismusikschule in Zukunft häufiger öffentlich zu präsentieren. laub/ps

Autor:

Laura Braunbach aus Ludwigshafen

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