3 Tage des KSC, die Emotionen schüren in Karlsruhe / Bildergalerie
Das alte Wildparkstadion wird Geschichte

Tolle Choreo! Danke!
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Karlsruhe. Gänsehautmomente gab es am Samstag und Sonntag mit dem 2 zu 1-Sieg des KSC über Würzburg und der anschließenden "Feier" - ob Erlebnis, Leuchtfackeln rund ums Spielfeld oder dem Abbau von Sitzen!

Samstag: "Tag der Emotionen"
Eigentlich war es "nur" ein Spiel in der 3. Liga. "Eigentlich". Aber es war das letzte Spiel im geschichtsträchtigen Wildparkstadion. Viele Erfolge und Niederlagen gab es in all den Jahren für die Blau-Weißen, aber die KSC-Fans haben sich mit einer gigantischen Choreographie vom Wildparkstadion verabschiedet. Top!

Wohl jeder KSC-Fan weiß noch, wann er (mit wem) zum ersten Mal im Wildparkstadion war - in der Regel prägt sich dabei auch das Ergebnis ein. (Bei mir war es entweder Freiburger FC oder Stuttgarter Kickers - auf jeden Fall ein Sieg - und wir waren mit unserem Klassenlehrer da!)
Der KSC ist für seine Anhänger ein prägendes Erlebnis - von klein auf! Kein Wunder, dass so ziemlich jeder Anhänger der Blau-Weißen in diesen Tagen eine starke Emotionalität zu Karlsruhe, zum KSC, zum Wildparkstadion entwickelte!

Am Samstag gab es unter dem Motto "Danke, Wildparkstadion! 1955-2018" zudem starke emotionale Momente. Dass der KSC das Spiel gegen Würzburg gewann, war nur der Auftakt zur KSC-Party, bei der erfreulicherweise der Verein ein organisiertes Abbrennen von Leuchtfackeln rund um das Spielfeld erlaubte. Das prägt sich ein, das war ein besonderer Gänsehautmoment! Die aktuelle Mannschaft - verstärkt von zahlreichen Recken der KSC-Geschichte - feierte mit. Ob Heinz Ruppenstein, die Valencia-Helden um Edgar Schmitt, Florian Dick oder Mario Eggimann: Sie alle sagten "Goodbye“!

Sonntag: "Tag der Schrauber"
Bevor der Abrissbagger am Montag loslegt, waren die Fans dran am Sonntag. Sie hatten die Chance, sich einen Teil der Wildpark-Geschichte zu sichern - in Form von Sitzschalen, die sie selber (gegen eine Spende für die KSC-Jugendarbeit) aus dem Block abschrauben durften. Über 3.000 wurden entfernt - und oftmals als eine Art Trophäe aus dem Stadion getragen.

Montag: "Tag des Baggerbisses"
Die Bagger legen am Montag, 5. November, los, beißen sich gewissermaßen in den ersten Ring der Blöcke A1 bis A4. Danach geht's Stück für Stück weiter, denn das Stadion wird im laufenden Betrieb umgebaut (neu gebaut). Jeweils 11.000 Plätze stehen während der Bauarbeiten zur Verfügung - und 2022 soll dann der Start in die neue Saison erfolgen, vor rund 30.000 Besuchern im neuen Stadion. (jow)

PS. Wer keine Sitzschale bekommen hat, braucht sich nicht zu ärgern, denn das "Wochenblatt" wird in den kommenden Tagen Sitzschalen verlosen! Die Sportredaktion hat sich mit Schraubern auf den Weg ins Stadion gemacht - und ein paar Sitzschalen für seine Leser und KSC-Fans gesichert!

Infos zum Stadion / FAQ zum Stadionbau

Autor:

Jo Wagner

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