Ein Pendler-Erfahrungsbericht
Stau auf der Rheinbrücke

Lesermeinung

Wer wie ich in Karlsruhe arbeitet und mit dem Auto fährt, hat seit heute den schwarzen Peter gezogen. Heute ist der erste Tag für die Vorbereitung der Fahrbahnverengung auf der Rheinbrücke Maximiliansau Wörth. Eigentlich wird die Brücke ja erst am Wochenende auf eine Fahrbahn verengt. Aber die Vorbereitungen lassen erahnen, was uns blüht. Heute morgen staute sich auf der B9 der Verkehr über viele Kilometer hinweg bis zum Industriegebiet Wörth. Kollegen zufolge gab es auch auf der A65 von Landau aus rießige Staus. Da bliebe noch die L540 von Hagenbach. Aber in diversen Foren und Sozialen Medien erfährt man, dass auch hier alles dicht war. Das kennt man sonst natürlich von Unfällen. 

Natürlich wäre der öffentliche Nahverkehr eine Alternative. Wenn er zuverlässig wäre. Aber das ist sie nicht. In den letzten Monaten gab es aufgrund von Personalengpässen bei KVV immer wieder "spontane" Ausfälle der S-Bahn. Mein Arbeitgeber legt Wert auf Pünktlichkeit. Außerdem fahren zu wenig S-Bahnen zu den Stoßzeiten. Viele Dörfer sind auch nicht an die S-Bahn angebunden. An den S-Bahn-Haltestellen gibt es oft kaum Parkplätze. Wo keine sind, kann man auch keine zaubern. Ich fühle mich aber insgesamt von der Politik im Stich gelassen !!!. Wieso saniert man Salierbrücke und Rheinbrücke gleichzeitig? Wie soll das dann werden, wenn ab Samstag der ganze Verkehr über die Fahrbahn Richtung KA läuft? Bis Juli muss ich mindestens 1,5 Stunden früher aus dem Haus, weil ein zuverlässiger ÖPNV nicht möglich ist?

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