Es geht um die Gestaltung der unterirdischen Haltestellen
Genesis im Untergrund?

„Karlsruhe Kunst Erfahren“-Vorsitzender Anton Goll (li.) informiert über die Unterstützer, daneben ist Kultur-Bürgermeister Albert Käuflein
  • „Karlsruhe Kunst Erfahren“-Vorsitzender Anton Goll (li.) informiert über die Unterstützer, daneben ist Kultur-Bürgermeister Albert Käuflein
  • Foto: Pauline Fabry
  • hochgeladen von Jo Wagner

Karlsruhe. 14 Kunstwerke von Markus Lüpertz sollen im Karlsruher „U-Bähnle“ entstehen, so der Verein „Karlsruhe Kunst Erfahren“. Ab 2020 werden die Werke als Leihgabe an die Stadt ausgestellt – zunächst für sechs Jahre. Die Akteure des Projekts gehen durch die Reputation des Künstlers, so Initiator Anton Goll, zudem von einer Belebung von Handel, Gastronomie und Hotels durch das Projekt aus.
Der Karlsruher Untergrund als neue Touristenattraktion: Genesis, die Schöpfungsgeschichte, soll es „richten“. Genesis, von Lüpertz künstlerisch interpretiert, sei jedoch viel mehr. „Es ist eine Geschichte, die Kultur aus dem Untergrund entstehend in das rechte Licht setzen will“, betonen die Verantwortlichen des visionären Vereins – und stellen dabei die provokante Frage: Gibt es dafür einen passenderen Ort als U-Bahn-Stationen, die tagtäglich von Tausenden Personen aufgesucht werden?
In diesem Umfeld sollen mit „Majolika“-Keramik die Werke präsentiert werden. Die U-Strab mit ihren sieben Haltestellen soll sich so in ein Gesamtkunstwerk verwandeln, „in lichtdurchflutete Kathedralen, die zum Schauen und Betrachten der Majolika-Reliefs einladen“, so der Vereinsvorsitzende Goll.
Zum Ablauf informierten vergangene Woche die Handelnden: Der Gemeinderat steht dem Projekt aufgeschlossen gegenüber, die Verträge mit Lüpertz und der „Majolika Manufaktur Karlsruhe“ seien unter Dach und Fach, Lüpertz verzichtet auf einen Großteil seines Honorars, Sponsoren sind im Boot – und für den Rest der anfallenden Kosten wolle der gemeinnützige Verein durch Spendenbeiträge sorgen. rj

Infos: www.karlsruhe-kunst-erfahren.de

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