Bundestagsabgeordneter und Polizeihauptkommissar a.D. Martin Hess sprach in der Durlacher Karlsburg
AfD-Gemeinderatsgruppe macht sich für die Sicherheit der Bürger stark

Die Gemeinderatsgruppe der Alternative für Deutschland (AfD) macht sich für die Sicherheit der Karlsruher Bürger stark. Am Abend des 9. Juli war dies in der Durlacher Karlsburg das zentrale Thema der Stadträte Dr. Paul Schmidt und Marc Bernhard. Als kompetenter Gastredner sprach Martin Hess, Polizeihauptkommissar a.D. und Bundestagsabgeordneter der AfD. Wichtigste Erkenntnis der Veranstaltung aus den Vorträgen und dem Dialog mit den Interessierten und Zuhörern: Die Sicherheit der Karlsruher Bürger muss erhöht werden. Deshalb setzt sich die Gemeinderatsgruppe der AfD dafür ein, die Anzahl der Beamten des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) von 20 auf 40 aufstocken.

"Hat sich die Sicherheitslage wirklich signifikant verbessert?" fragte Martin Hess zu Beginn seines Vortrags in die Runde. Die polizeiliche Kriminalstatistik hatte in der letzten Zeit diesen Einruck erweckt. Martin Hess, selbst jahrelang in der Verbrechensbekämpfung unterwegs, entschlüsselte die Fallstricke und Komplexität der Statistik. Das Fazit: "Wir leben tatsächlich unsicherer als vor 2015". Als Hauptgrund wurde aufgezeigt: Die völlig unzureichende Sicherung der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland. „Hätten wir die Grenzen geschützt, hätte es seitdem 290.000 Straftaten weniger gegeben“, erläuterte Hess. Er forderte eine Null-Toleranzpolitik gegenüber gewaltbereiten Straftätern und eine Stärkung der Polizei. Die islamistische Terrorgefahr sei explodiert, stellte Hess fest, machte aber auch klar: "Extremismus ist für uns von der AfD nicht akzeptabel, egal von links, rechts oder islamistisch!“

Stadtrat und Bundestagsabgeordneter Marc Bernhard betonte in seinem Vortrag: „Betonpoller vor Karlsruher Veranstaltungen aufzustellen ist wichtig, aber das ist nur eine Bekämpfung der Symptome. Gefährder müssen konsequent abgeschoben oder in Gewahrsam genommen werden“. In Karlsruhe fehlen im Gemeinderat die Stimmen der SPD, Grünen, Linken und der KULT-Fraktion, um diese wichtige Maßnahme der Aufstockung der Stellen zu beschließen. „Nicht nur die Anwohner des Karlsruher Werderplatzes haben ein Recht auf eine Umgebung ohne offen gezeigte Kriminalität und Randale“, sagte Marc Bernhard abschließend.

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