290.000 Besucher kamen zu den Schlosslichtspielen in Karlsruhe
- Benjamin Jantzen "le taxi pour l'avenir heureux" bei den Schlosslichtspielen 2025 in Karlsruhe
- Foto: KME/Jürgen Rösner
- hochgeladen von Jo Wagner
Karlsruhe. Kultur. Nach viereinhalb Wochen sind die Schlosslichtspiele Karlsruhe 2025 am Sonntag zu Ende gegangen. Rund 290.000 Besucherinnen und Besucher erlebten an 32 Tagen „The Shining Lights of Science“ auf dem Karlsruher Schloss – unter diesem Motto stand die diesjährige Ausgabe des Medienkunstspektakels anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Karlsruher Institut für Technologie.
Spektakuläre Bilderwelten
Sechs neue Shows griffen das diesjährige Thema auf und verknüpften in spektakulären Bilderwelten Elemente aus Forschung und Wissenschaft mit den Möglichkeiten moderner Medienkunst. Daneben begeisterten viele weitere Shows aus der mittlerweile zehnjährigen Geschichte der Schlosslichtspiele Karlsruhe, angefangen beim Karlsruhe-Epos „300 Fragments“ von Maxin10sity, allabendlich das Publikum. Mit über 40 verschiedenen Arbeiten waren die Schlosslichtspiele Karlsruhe 2025 eine internationale Großausstellung des Projection Mappings.
2025 war eine "perfekte Saison", so das einhellige Urteil der Macher, die mit dem neuen Veranstaltungsort für "Maxin10sity" in der Stadtkirche gewissermaßen die Schlosslichtspiele noch mehr in die Stadt holten! „Karlsruhe hat sich einen ganzen Monat lang als Bühne für Medienkunst von internationalem Rang präsentiert“, so Martin Wacker, Geschäftsführer der veranstaltenden "Karlsruhe Marketing und Event GmbH". „Das Schloss als monumentale Leinwand, zahlreiche Orte im gesamten Stadtraum als Präsentationsfläche für vielfältige und unglaublich spannende Medienkunst. Und mit der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz als Schauplatz eines völlig neuen Konzeptes ist es uns gelungen, das Schlosslichtspiele Light Festival an einen weiteren, wunderbar geeigneten Ort für Licht- und Medienkunst zu tragen."
Schlosslichtspiele Light Festival
Das Schlosslichtspiele Light Festival Karlsruhe ist längst mehr als die beeindruckenden Projection Mappings auf der wahrscheinlich größten Medienkunstleinwand Europas, der 170 Meter breiten Schlossfassade. Die Evangelische Stadtkirche am Marktplatz war Gastgeberin der Installation „Stellar Sanctuary“ des ungarischen Künstlerkollektivs Maxin10sity, das bislang zehn Shows für die Schlosslichtspiele Karlsruhe entwickelt hat. Mit „Stellar Sanctuary“ haben die Künstler erstmals eine begehbare Licht- und Klangwelt im Kirchenraum erschaffen, die die Besucherinnen und Besucher in eine faszinierende Atmosphäre eintauchen ließ. Das neuartige Konzept „Stellar Sanctuary“, das von Pfarrerin Claudia Rauch und Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Raiser mit Konzerten und Meditationen begleitet wurde, zog rund 32.000 Besucherinnen und Besucher an. Parallel zu den Schlosslichtspielen zeigte das Kulturamt der Stadt Karlsruhe die Medienkunstausstellung „Media art is here“ im gesamten Stadtraum.
Infos: Eine weitere wichtige Neuerung hat es in diesem Jahr im Umfeld der Schlosslichtspiele Karlsruhe gegeben, deren Bedeutung sich in den kommenden Jahren noch zeigen dürfte: Engagierte Persönlichkeiten aus der Stadtgesellschaft, aus Wirtschaft, Kultur und Handel haben den „Freundeskreis Schlosslichtspiele Karlsruhe e.V.“ gegründet. Im Sommer 2026 kommen die Schlosslichtspiele wieder zurück – wie gewohnt von Mitte August bis Mitte September auf dem Karlsruher Schloss, www.schlosslichtspiele.info
Autor:Jo Wagner |
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