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Jobcenter Kaiserslautern
Zurück ins Arbeitsleben nach langer Arbeitslosigkeit

Willi Schattner, Dagmar Kern, Allana Vogt, Sylvia Henn und Cornelia Löwentraut (von links)
  • Willi Schattner, Dagmar Kern, Allana Vogt, Sylvia Henn und Cornelia Löwentraut (von links)
  • Foto: Frank Schäfer
  • hochgeladen von Frank Schäfer

Jobcenter Stadt Kaiserslautern. Nach vielen Jahren der Arbeitslosigkeit ist Sylvia Henn aus Kaiserslautern auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben. Im Rahmen eines Förderprogramms des Jobcenters Stadt Kaiserslautern arbeitet die 49-Jährige im Tagungs- und Freizeithaus Galappmühle. Betreiber ist das Arbeits- und sozialpädagogische Zentrum (ASZ).

“Die Arbeit hier macht mir sehr viel Spaß. Mit dem freundlichen Team verstehe ich mich bestens. Am liebsten würde ich hier einziehen”, freut sich Sylvia Henn. Zu ihren Aufgaben gehört es, Veranstaltungen vorzubereiten; sie übernimmt Küchenarbeiten und ist für die Reinigung und Kontrolle der Zimmer zuständig. “Auf einer großen Anlage wie dieser gibt es immer was zu tun”, weiß die 49-Jährige. Sie ist eine der ersten, die seit Beginn im Januar 2019 an dem Förderprogramm teilnehmen. Vorher war sie bereits im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit im Tagungs- und Freizeithaus Galappmühle tätig.

Die gute Seele des Hauses

Auch Willi Schattner, Geschäftsführer des ASZ, zeigt sich äußerst zufrieden mit seiner Mitarbeiterin: “Schon damals hat sie richtig gut mitgearbeitet. Heute ist Sylvia Henn die gute Seele des Hauses.” 18 Mitarbeiter sind aktuell im Rahmen des Förderprogramms beim ASZ in Kaiserslautern beschäftigt, fünf von ihnen arbeiten im Tagungs- und Freizeithaus Galappmühle. “Uns geht es darum, die Leute wirklich zu integrieren. Aus unserer Sicht ist das Projekt ein Erfolgsmodell. Die Leute engagieren sich und nehmen an Weiterbildungen teil. Im Frühjahr haben Teilnehmer des Förderprogramms Mund-Nasen-Schutzmasken genäht und Plexiglasschilder gebaut. Einige von ihnen engagieren sich auch als Einkaufshilfe für ältere Leute”, berichtet Willi Schattner.

Teilhabe am Arbeitsmarkt und Eingliederung von Langzeitarbeitslosen

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass Menschen, die schon sehr lange arbeitslos sind, wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt eröffnet wird. Hierfür trat am 1. Januar 2019 das Teilhabechancengesetz in Kraft, das die Aufnahme von zwei neuen Förderinstrumenten vorsieht. Kernelemente des Gesetzes sind die “Teilhabe am Arbeitsmarkt” und die “Eingliederung von Langzeitarbeitslosen” durch die Förderung von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und innerhalb der letzten sieben Jahre mindestens sechs Jahre Arbeitslosengeld II beziehen. “Im Rahmen der vereinbarten Arbeitszeit erhält der Arbeitgeber einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt: in den ersten beiden Jahren übernimmt das Jobcenter 100 Prozent des Tariflohns; in jedem weiteren Jahr wird dieser Zuschuss um zehn Prozentpunkte gekürzt. Die maximale Förderdauer beträgt fünf Jahre”, erklärt Cornelia Löwentraut, Arbeitsvermittlerin beim Jobcenter Stadt Kaiserslautern. “Teilnehmende und Arbeitgeber werden bei Fragen und Problemen auf jeden Fall regelmäßig durch ein Projektteam des Jobcenters unterstützt und betreut, wenn notwendig auch während der gesamten Förderung”, so Cornelia Löwentraut. (fsc/Agentur für Arbeit)

Weitere Informationen und Kontakt zum Jobcenter Stadt Kaiserslautern:

Jobcenter Stadt Kaiserslautern:
Guimaraes-Platz 3
67655 Kaiserslautern
Telefon: 0631/37091-0
E-Mail: Jobcenter-Stadt-Kaiserslautern@jobcenter-ge.de
Website: https://www.jobcenterkaiserslautern.de/

Autor:

Jobcenter Kaiserslautern aus Kaiserslautern

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