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Mit Unterstützung des Jobcenters Kaiserslautern wird Viktor Vasilev Fahrlehrer
Von der Grundsicherung in den Job

Absolviert mit Hilfe des Jobcenters eine Ausbildung zum Fahrlehrer: Viktor Vasilev aus Kaiserslautern
  • Absolviert mit Hilfe des Jobcenters eine Ausbildung zum Fahrlehrer: Viktor Vasilev aus Kaiserslautern
  • Foto: Foto: Schäfer
  • hochgeladen von Frank Schäfer

Jobcenter Kaiserslautern. Nach zahlreichen Versuchen, beruflich Fuß zu fassen, hatte es Viktor Vasilev aus Kaiserslautern bisher nicht geschafft, dauerhaft aus der Grundsicherung raus zu kommen. Jetzt nimmt der 32-Jährige an einer Qualifizierungsmaßnahme des Jobcenters Kaiserslautern teil und absolviert zurzeit ein Praktikum bei einer Fahrschule. Noch ist er auf die Unterstützung des Jobcenters angewiesen, doch er hat schon jetzt die Zusage seines Arbeitgebers, dass er übernommen wird und fortan als Fahrlehrer arbeiten kann. Die Kosten für die Ausbildung übernimmt das Jobcenter.

Raus aus der Grundsicherung

Viktor Vasilev hat in Heidelberg Lehramt für Geschichte und Englisch studiert, doch das Studium nicht beendet. „Wenn man einmal aus dem Raster fällt, ist es schwer, beruflich Fuß zu fassen. Ich habe wirklich alles versucht, um einen Job zu finden. Rund 70 Bewerbungen habe ich geschrieben. Ich hab‘ mich unter anderem bei einem Discounter als Kassierer beworben – ohne Erfolg. Ich habe drei Monate lang befristet in München als Inventurhilfe gearbeitet und war als Krankheitsvertretung im Marketing bei einer Beratungsstelle tätig. Da war nach drei Monaten Schluss. Das war schon oft zum Verzweifeln“, erinnert sich Viktor Vasilev. „Für mich war klar: Ich wollte einen Job, von dem ich leben kann und der nicht auf wenige Monate befristet ist. Durch einen Freund hatte ich erfahren, dass es bei uns in der Region einen Mangel an Fahrlehrern gibt. Das würde passen! Sofort gab ich bei der Fahrschule „Fit for Drive“ hier in Kaiserslautern meine Bewerbung ab. Nach dem Bewerbungsgespräch bekam ich direkt eine schriftliche Zusage. Diese ist nötig, damit das Jobcenter fördern kann“, berichtet Vasilev. Der Test beim berufspsychologischen Dienst bestätigte die Entscheidung, damit konnte das Jobcenter den Zuschuss zur kostspieligen Qualifizierung geben.

Erste Prüfung bereits bestanden

Seine erste Prüfung hat Viktor Vasilev bereits Anfang Februar bestanden und besitzt jetzt den Fahrlehreranwärterschein. Derzeit macht er das viermonatige Praktikum, danach folgt dann die Lehrprobe. Wenn er diese erfolgreich besteht, hat er den Fahrlehrerschein in der Tasche. „Der Job ist echt toll und macht mir riesigen Spaß. Ich hab‘ täglich mit Menschen zu tun, denen ich was beibringen kann und bekomme dazu noch ein tolles Fahrschulauto zur Verfügung gestellt“, freut sich Viktor Vasilev.
Unkomplizierter und reibungsloser Kontakt
Auch Roland Theiss, Inhaber der Fahrschule „Fit for Drive“, zeigt sich sehr zufrieden: „Im Vorstellungsgespräch haben wir gleich gemerkt, dass das vom Charakter her passt und ihm direkt zugesagt. Auch der Kontakt mit dem Jobcenter verlief reibungslos, die Förderung der Ausbildung war zügig geklärt. Mit unserem neuen Mitarbeiter sind wir hoch zufrieden. Er ist sehr engagiert.“
Selbstbewusst zum Bewerbungsgespräch
Dass es in Deutschland die Grundsicherung gibt, findet Viktor Vasilev außerordentlich wichtig: „Ich bin so dankbar, dass es diese Möglichkeit gibt. Selbst hätte ich diese Ausbildung nicht zahlen können. Überhaupt bin ich sehr froh, dass wir in Deutschland die Grundsicherung haben. Durch die Absicherung mit Arbeitslosengeld II konnte ich als selbstbewusster Mensch zum Bewerbungsgespräch gehen“, so der angehende Fahrlehrer. „Im Jobcenter Kaiserslautern bin ich immer gut betreut und als Mensch behandelt worden. Aber ich denke, es ist so wie überall: Wenn man mit einer positiven Grundstimmung auf die Leute zugeht, wird man ebenso höflich behandelt. Ich denke, man muss schon Eigeninitiative zeigen, um beruflich voran zu kommen“, ist sich Viktor Vasilev sicher.

Eigeninitiative ist gefragt

„Viktor Vasilev ist von Anfang an sehr motiviert gewesen und hat sich gefreut, wenn wir zusammen berufliche Perspektiven erörtert haben“, erinnert sich Arbeitsvermittlerin Christine Schumann. „Manche Leute, die zu uns kommen, haben falsche Erwartungen. Wir können einen nachteiligen Lebenslauf nun mal nicht wegzaubern.“

Hilfe in besonderen Lebenssituationen

Entgegen der allgemeinen Meinung sind beim Jobcenter Kaiserslautern nur 45 Prozent der erwachsenen Leistungsempfänger tatsächlich arbeitslos. „Es werden Menschen unterstützt, die sich in besonderen Lebenssituationen befinden. Mit den Sozialleistungen können Notlagen abgefedert werden“, berichtet Edeltraud Nikodemus, die Geschäftsführerin des Jobcenters Kaiserslautern. „Das Bild, dass beim Jobcenter nur Langzeitarbeitslose gemeldet sind, entspricht nicht unserer Wahrnehmung. Wir haben eine sehr hohe Fluktuation. Menschen brauchen oft nur Unterstützung für eine gewisse Zeit“. Im Rahmen einer Kundenbefragung wurden die Dienstleistungen des Jobcenters Kaiserslautern von den Kunden mit der Schulnote 2,16 bewertet. fsc

Autor:

Jobcenter Kaiserslautern aus Kaiserslautern

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