Handwerkskammer schließt Kooperationsvertrag zur Ausbildung mit 1. FC Kaiserslautern
Ausbildung für Nachwuchskicker

Ausbildungsmeister Volker Grill (3.v.r.) formt mit den Nachwuchskickern in der SHK‐Werkstatt ein Herz aus Kupferrohr.
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  • Ausbildungsmeister Volker Grill (3.v.r.) formt mit den Nachwuchskickern in der SHK‐Werkstatt ein Herz aus Kupferrohr.
  • Foto: Handwerkskammer der Pfalz
  • hochgeladen von Vanessa Sainz

Kaiserslautern. Die Handwerkskammer fördert mit dem 1. FC Kaiserslautern gemeinsam die Nachwuchsfußballspieler sportlich und beruflich. Deshalb haben FCK und Handwerkskammer einen Kooperationsvertrag geschlossen, teilt die Handwerkskammer mit.

„Denkt nicht nur an den Fußball, sondern auch an Schule und Beruf“,

mahnte Wilfried de Buhr, Vorstandsmitglied des 1. FC Kaiserslautern 65 junge Nachwuchsfußballer im Berufsbildungs‐ und Technologiezentrum der Handwerkskammer. Dort hat der traditionsreiche Fußballclub gemeinsam mit der Handwerkskammer der Pfalz eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Getreu dem Motto des Handwerks „Unser größtes Talent: Talente fördern!“ eröffnet die Partnerschaft Möglichkeiten, eine leistungssportliche und eine handwerkliche Ausbildung zu verknüpfen.

Berufliches Standbein neben Leistungssport

Dabei geht es darum, jungen Menschen mit einer Passion für Sport die Chance zu geben, sich im Handwerk zu qualifizieren und sich dadurch ein sicheres berufliches Standbein aufzubauen. Denn
Ehrgeiz und Leidenschaft, Präzision und Disziplin, hartes Training und Teamwork sind nicht nur im Sport sondern auch im Berufsleben gefragt. Konkret sieht die Kooperationsvereinbarung verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung der FCK‐Talente vor, mit dem Ziel, Leistungssport und eine handwerkliche Ausbildung in Einklang zu bringen. Dazu gehören gemeinsame Veranstaltungen
zur Berufsorientierung, die Eröffnung von Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk und die Hilfestellung bei der Planung der Berufsausbildung sowie der Suche nach Ausbildungs‐ und Praktikumsstellen. Dafür braucht es Ausbildungsbetriebe, die bereit sind, sich in dem kooperativen Ausbildungsmodell „Duale Ausbildung – Fußball und Beruf“ zu engagieren und darauf abgestimmte Arbeitszeiten
und Ausbildungspläne bereit zu stellen.

Till Mischler, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, skizzierte in seiner Begrüßung die Ausbildungs‐ und Karrierechancen im Handwerk. Frei nach Otto Rehhagel

„So lange nichts entschieden ist, hat man immer eine Möglichkeit“,

bot er den jungen Kickern und deren Eltern die Möglichkeit, bei einem Rundgang durch die Ausbildungswerkstätten des Bildungszentrums ein wenig in die Welt des Handwerks hinein zu schnuppern und auch mal selbst Hand anzulegen.
Dieser Aufforderung kamen die Besucher gerne nach und besichtigten die Sanitär‐ Heizung‐Klimatechnik‐, Straßenbauer‐, Maler‐ und Lackierer‐ und Kfz‐Werkstätten, wo die jeweiligen Ausbildungsmeister Einzelheiten zur Ausbildung erklärten und Fragen beantworteten.
Darüber hinaus stellte Thomas Braun aus dem Geschäftsbereich Berufsbildung der Handwerkskammer Beratungs‐ und Unterstützungsangebote von praktischer Berufsorientierung über Ausbildungsprojekte bis hin zur individuellen Beratung vor. ps

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