Stadtentwässerung publiziert knapp zehnminütigen Informationsfilm
Hochwasservorsorge anschaulich erklärt

Kaiserslautern. Nach den Starkregenereignissen im Frühjahr im Sommer 2018 wurden seitens der Betroffenen viele Fragen zum Schutz von Gebäuden vor Rückstau und Überflutung gestellt. Die Stadtentwässerung (STE) hat daraufhin eine umfangreiche Informationskampagne gestartet. Ergänzend zu Broschüren und persönlichen Beratungen hat die STE ihre Homepage nun um einen sehr anschaulichen Film ergänzt, der die Zusammenhänge und Vorsorgemöglichkeiten gut und anschaulich darstellt.
„Der Klimawandel stellt jede Kommune vor große Herausforderungen. Dass die Stadtverwaltung derzeit ein Gesamtkonzept zur Anpassung an den Klimawandel erstellt, welches kurz vor der Fertigstellung steht, ist daher von größter Bedeutung“, betont Bürgermeisterin Beate Kimmel. „Die Bürgerinnen und Bürger können jedoch auch selbst viel dazu beitragen, ihr Anwesen zu schützen. Es freut mich daher sehr, dass die Stadtentwässerung so aktiv bestrebt ist, zu informieren und den Menschen konkrete Tipps an die Hand zu geben.“ So habe man bereits zahlreiche Informationen in Form von textlichen Erläuterungen, anschaulichen Bildern, Flyern und Broschüren über die Homepage zur Verfügung gestellt.
Wie funktioniert ein Rückstauverschluss? Was ist eine Abwasserhebeanlage? Was sind überhaupt die Zusammenhänge, die zur Gefährdung von Grundstücken führen? „Keine einfache Materie“, so STE-Vorstand Jörg Zimmermann. Weswegen die Idee entstanden sei, die wichtigsten Informationen und Tipps in einem kompakten Film zusammenzufassen. Anhand von 3D-Animationen erklärt der knapp zehnminütige Film sehr anschaulich, was bei Starkregenereignissen im Umfeld eines Wohngebäudes passieren kann, etwa durch Rückstau aus der Kanalisation oder durch oberflächlich zufließendes Niederschlagswasser. Der Zuschauer erhält nützliche Tipps, wie er sich vor dadurch entstehende Schäden besser schützen kann. So wird etwa erläutert, in welchen Fällen eine Abwasserhebeanlage eingebaut werden muss, wie sie funktioniert und wie sie installiert werden muss.
„Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärt Zimmermann. „So können Vorsorgemaßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich gut ineinandergreifen und Schäden bei Starkregenereignissen minimiert werden.“ ps

Weitere Informationen:

Der von der Visaplan GmbH (Bochum) erstellte Film ist auf der Startseite der Homepage der Stadtentwässerung (www.ste-kl.de) zu finden.

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