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DAK-Gesundheit in Kaiserslautern gibt Tipps für gesundes Lernen

Kaiserslautern, 09.08.2019. Der erste Schultag ist für Kinder und Eltern aufregend, denn für alle fängt nun ein neuer Lebensabschnitt an. Damit dieser aber nicht mit Stress, Kopf- oder Rückenschmerzen einhergeht, gibt Anja Bichel, Stv. Leiterin der DAK-Gesundheit in Kaiserslautern hilfreiche Tipps für gesundes Lernen:

Der Ranzen – Gewicht und Sitz muss stimmen
Bücher, Federmappe, Trinkflasche, manchmal auch noch Sportsachen – schnell ist der Ranzen voll und oft auch zu schwer. Dabei sollte das Gewicht der Schultasche nicht wesentlich über zehn Prozent des Körpergewichts betragen. Ansonsten kann es zu schweren Haltungsschäden und Verformung der Wirbelsäule kommen. Wichtig ist es für Eltern aber auch zu schauen, wie die Muskel- und Koordinationskraft des Kindes ist. Eltern sollten das Gewicht und den Inhalt des Ranzens täglich prüfen und überflüssigen Ballast aussortieren. Der Ranzen muss aber nicht nur leicht sein, sondern auch richtig sitzen: Er muss dicht am Körper liegen, mit der Schulter auf einer Höhe sein und nicht viel tiefer als zur Taille gehen. Optimal sind verstellbare und möglichst gepolsterte Gurte.

Das Essen – ausgewogen und viel Flüssigkeit
Grundsätzlich sollten Kinder und Jugendliche während des Schultages genügend essen und trinken. Die Realität sieht aber oft anders aus. Die Folge sind Konzentrationsschwäche und Leistungsdurchhänger. „Wer morgens partout nichts runterkriegt, sollte zumindest ein Glas Saft oder Milch trinken“, rät Anja Bichel, Stv. Leitern der DAK-Gesundheit in Kaiserslautern. In der ersten Pause kann dann ausgiebig gefrühstückt werden – im Idealfall Vollkornbrot mit Käse, dazu Obst oder Gemüse und ein zuckerarmes Getränk.

Bewegung – viel hilft viel
Auch ausreichend Bewegung gehört zur gesunden Pause. Nach Schulschluss sollte dann zudem Freizeit, Freude und frische Luft auf dem Programm stehen. Kinder sollten spielen und toben und ihre freie Zeit in vollen Zügen genießen. So sind sie körperlich ausgelastet und motiviert für den nächsten Schultag. Regelmäßige Hobbies und Freunde treffen sind ein guter Gegenpol zu Schule und Hausaufgaben.

Stress – Kopf- und Rückenschmerzen als Warnzeichen
Der Präventionsradar der DAK-Gesundheit hat gezeigt: Fast jeder zweite Schüler hat Stress – und viele leiden deshalb an Gesundheitsproblemen. Mädchen und Jungen, die unter Schulstress leiden, fühlen sich oft schlecht und klagen häufig über Kopf- oder Rückenschmerzen. Viele schlafen schlecht. Eltern sollten deshalb ihre Kinder unterstützen, Strategien zu entwickeln, um im hektischen Schulalltag gelassen zu bleiben. Das kann beispielsweise ein entspanntes Programm am Abend ohne Multimedia sein. So wird Entspannung ermöglicht und das Einschlafen erleichtert. Entlastung schaffen auch gemeinsame Mahlzeiten der Familie, bei denen über die Dinge des Tages gesprochen wird. Eltern sollten dabei dem Kind viel Aufmerksamkeit schenken, aktiv zuhören und Fragen stellen.

Autor:

Anja Bichel aus Kaiserslautern

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