Deutsch-französische Freundschaft gepflegt
Jockgrim - Ordre Lafayette feiert sein Ordenfest im Bürgerhaus

Die Akteure des Abends v.l.n.r. Kommandant Historische Bürgerwehr Karlsruhe Karl Leis, Präsident Hans Kudis, Margaretha Höfele Förderverein für krebskranke Kinder, Vizepräsident Jürgen Dries, Vizepräsident Jürgen Vogel, RAR Ralf Miltenberger Bundeswehr-Sozialwerk, Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann, 1. Vorsitzender Hans Josef Essig mit Gattin Historische Bürgerwehr Karlsruhe.
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  • Die Akteure des Abends v.l.n.r. Kommandant Historische Bürgerwehr Karlsruhe Karl Leis, Präsident Hans Kudis, Margaretha Höfele Förderverein für krebskranke Kinder, Vizepräsident Jürgen Dries, Vizepräsident Jürgen Vogel, RAR Ralf Miltenberger Bundeswehr-Sozialwerk, Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann, 1. Vorsitzender Hans Josef Essig mit Gattin Historische Bürgerwehr Karlsruhe.
  • Foto: Odre Lafayette
  • hochgeladen von Julia Lutz

Jockgrim. Der Ordre Lafayette en Allemagne e. V. feierte am vergangenen Samstag zusammen mit der UNACITA Sektion Karlsruhe und Landau sein Ordensfest 2019 im Bürgerhaus in Jockgrim.
Schirmherr der Veranstaltung war die Ortsbürgermeisterin von Jockgrim,  Sabine Baumann.

Der Ordre Lafayette ist eine internationale Ordensgemeinschaft, politisch und religiös neutral, und hat sich karitative Zwecke und die internationale Völkerfreundschaft zwischen EU- und US-Bürgern auf die Fahnen geschrieben. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Freundschaft zu Frankreich ein, aus „historischen und geografischen“ Gründen, wie der Orden betont. Zudem hat sich der Ordre Lafayette der Verteidigung der Menschenrechte verpflichtet.

Viele Mitglieder und Gäste kamen aus nah und fern, um den Höhepunkt des Jahres, das Ordensfest 2019 zu feiern. Als Ehrengäste waren geladen: Margaretha Höfele vom „Förderverein für krebskranke Kinder“ aus Karlsruhe, Regierungsamtsrat Ralf Miltenberger (Bereichsgeschäftsführer West des Bundeswehr Sozialwerks) sowie seine Stellvertreterin Frau Hoppelshäuser, aus Frankreich Jean-Paul Heintz, Präsident UNACITA national,  Robert Ott, ehemaliger Leiter des Zollamt Germersheim sowie 1. Vorsitzender Josef Essig und sein Kommandant Karl Leis (beide Historische Bürgerwehr Karlsruhe).

Heimatstolz und Freunde über Grenzen hinweg

Präsident Hans Kudis berichtete in seiner Festrede über seine Erfahrungen in anderen Staaten hinsichtlich Vorurteile und Unkenntnis der tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten. Ganz speziell sprach er über Tradition und Heimatverbundenheit. Warum dürfen Menschen Deutscher Abstammung im Ausland stolz darauf sein, Deutsche zu sein, aber im eigenen Lande nicht?  Wie wichtig auch heute noch die Pflege von Traditionen ist erläuterte er am Beispiel der Historischen Bürgerwehr Karlsruhe. Das Fazit seiner Rede: Es ist wichtig zu zeigen, dass wir über alle Grenzen Freunde sind, aber jeder ist stolz auf seine Heimat und seine Traditionen und lässt andere daran teilhaben.

Jockgrim vorgestellt

Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann stellte Jockgrim mit seiner wechselhaften Geschichte vor und lobte den Einsatz des Ordre Lafayette en Allemagne e. V. für seinen Einsatz im karitativen Bereich sowie die Einhaltung der Menschenrechte. In Ihrer Laudatio zur Scheckübergabe erklärte sie den Gästen des Ordensfests, wie wichtig es ist, Organisationen und Vereine zu haben, die sich im karitativen Bereich um all diejenigen kümmern, denen es in Deutschland nicht so gut geht. Auch dem ehrenamtlichen Engagement einzelner Personen, die ist es zu danken, dass eben diese Organisationen und Vereine solch einen Beitrag für das Allgemeinwohl leisten können. Sabine  Baumann übergab anschließend zusammen mit Präsident Kudis jeweils einen Scheck von 1.500 Euro an die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ des Bundeswehr-Sozialwerks und an den „Förderverein für krebskranke Kinder“ in Karlsruhe.

Hilfe für kranke Kinder

Margaretha Höfele zeigte sich sehr als gerührt von der Spende. Sie bedankte sich beim Ordre Lafayette für die seit Jahren regelmäßigen Spenden und lud die Gäste dazu ein, sie im Elternhaus oder der Räuberburg zu einem Nachmittagskaffee zu besuchen. Präsident Kudis sagte dankend zu und versprach den Kuchen dazu beizusteuern. Margaretha Höfele will die Spende für den Betrieb des Gäste(Eltern-)hauses in der Moltkestraße und des Kindergartens Räuberburg im Städtischen Klinikum Karlsruhe, die beide durch den Förderverein finanziert und betrieben werden, verwenden.
Auch RAR Ralf Miltenberger vom BwSW sprach in seinen Dankesworten von der Wichtigkeit solcher Behindertenfreizeiten, deren Kosten Jahr für Jahr steigen. Auch er lud die Mitglieder des Ordre Lafayette en Allemagne zum VIP-Tag der Behindertenfreizeit in Bad Münstereifel am 13. August 2019 ein, um sich dort ein Bild von der Verwendung der Spenden zu machen.

Die Spende an die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ soll direkt zur Finanzierung der Behindertenfreizeit in Bad Münstereifel fließen. Dort werden 30 schwerstbehinderte Kinder drei Wochen lang durch das Bundeswehrsozialwerk von ehrenamtlichen Helfern aus dem militärischen und zivilen Bereich betreut. Eine Freizeit kostet etwa 70.000 Euro. Deshalb freut man sich über jede Spende, die dazu dient, die Kinder glücklich zu machen.

Historische Bürgerwehr Karlsruhe,
eine gelebte Tradition

Der 1. Vorsitzende der Historischen Bürgerwehr Karlsruhe, Hans-Josef Essig, sowie sein Kommandant Karls Leis erläuterten in vielen Gesprächen mit den Gästen des Abends die Brauchtumspflege des Vereins sowie den Einsatz bei offiziellen Anlässen der Stadt Karlsruhe Die Bürgerwehr mit ihren bunten Uniformen ist ein gern gesehener Blickfang und hat sich im Programm der Stadt Karlsruhe aber auch über die Landesgrenzen hinaus fest etabliert. So wird die Historische Bürgerwehr beim Festungsfest am 15. Juni 2019 in Germersheim mit ihrer Scharfschützenabteilung, der Artillerieabteilung sowie den Biedermeierdamen teilnehmen.

Ehrungen

Kein Ordensfest ohne Ehrungen: Beisitzer Jürgen Schöwe erhielt den Ritterschlag und wurden in den neuen Dienstgrad Officier befördert. Mit dem Ordre du Mérite wurden der Präsident der UNACITA national Jean-Paul Heintz und Klaus Ehbrecht aus Köln ausgezeichnet
Zum Abschluss wurde der Vizepräsident des Ordre Lafayette en Allemagne e. V. Jürgen Vogel mit der Medaille Maginot ausgezeichnet, die von Frankreichs Federation Nationale André Maginot des Anciens Combattants verliehen wird. Diese Auszeichnung wird nur sehr selten nach Deutschland verliehen und wurde ebenfalls vom Präsidenten der UNACITA Jean-Paul Heintz überreicht
Für die Ehrengäste gab es zum Abschied noch ein Präsent mit dem Ordenswein „Cuvée Ordre Lafayette“ von Präsident Kudis, um den festlichen Abend in der Pfalz mit einem guten Glas Wein noch einmal Revue passieren lassen zu können.

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