Anna-Maria Löffler bewirbt sich um das Amt der Pfälzer Weinkönigin
Hoheiten für Haßloch

Anna-Maria Löffler mit dem 1. Beigeordneten Tobias Meyer, der sich sehr darüber freut, dass Haßloch mit einer Kandidatin bei der Wahl zur Pfälzischen Weinkönigin vertreten ist.
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  • Anna-Maria Löffler mit dem 1. Beigeordneten Tobias Meyer, der sich sehr darüber freut, dass Haßloch mit einer Kandidatin bei der Wahl zur Pfälzischen Weinkönigin vertreten ist.
  • Foto: Gemeindeverwalung Haßloch
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Von Jutta Meyer

Haßloch. Haßloch hat bereits eine Andechser Bierfestkönigin, eine Sommertagsprinzessin und eine HCV-Prinzessin, nun greift Anna-Maria Löffler nach der begehrten Krone der Pfälzer Weinkönigin.
„Das wäre für Haßloch natürlich das Optimum, wir sind jetzt schon stolz darauf, dass sich eine junge Haßlocherin um diesem Titel bewirbt, wir wünschen ihr viel Glück,“ meinte der 1. Beigeordnete Tobias Meyer und stieß mit der charmanten Bewerberin mit einem Leisböhler Tropfen, den die Bewerberin neben anderen Pfälzer Tropfen sehr schätzt, auf eine erfolgreiche Bewerbung für dieses hohe Amt an.
Die Familie Löffler ist mit Haßloch sehr verbunden: „Meine Mama, Andrea Löffler ist in der Kirchengemeinde tätig, Oma Ulla Koob bei der Stiftungssuppe. Der oft in Haßloch vorkommende Name Stuhlfauth gehört auch zu unserem Familienclan,“ erzählt Anna-Maria Löffler, die zunächst die Schillerschule, dann das Hannah-Ahrendt-Gymnasium besuchte und schließlich ihr Abi in Landau auf der Maria- Ward-Schule machte.

Sie ist mit Haßloch stark verwurzelt

„Ich war als Kind im Blaubär, später habe ich vier Jahre ehrenamtlich im Blaubär gearbeitet. Gerne denke ich an meine Zeit als Volleyballerin und in der Badminton-Mannschaft sowie in der Turnriege in der TSG zurück“. Im Hannah-Ahrendt-Gymnasium war sie Streitschlichterin und Patin, neben ihrer Schulzeit jobbte sie fünf Jahre im Hubertushof. Sie ist mit Haßloch sehr verwurzelt. Beruflich machte sie eine Ausbildung in der BASF im Internationalen Management. Im Oktober beginnt sie ein Studium in Geisenheim im „International Wine Business“. Für den Wein hat sich Anna-Maria Löffler schon immer interessiert, machte ein Praktikum mit fünfzehn Jahren beim Weingut Hohlreiter in Göcklingen, ein zweites in Duttweiler. „Ich komme zwar aus keinem Weinbaubetrieb, aber meine Leidenschaft für den edlen Tropfen ist unbegrenzt. Als ich in einem Deidesheimer Weingut nebenberuflich Veranstaltungen und Führungen machte, wurde ich oft von den Gästen und Besuchern gefragt, ob ich eine Weinkönigin bin, ich musste stets verneinen.“ Meine Mutter sagte, als ich mit dem Gedanken spielte, mich um die Pfälzische Weinkrone bewerben wollte: „Endlich, Du hast alle Voraussetzungen für eine solches Amt!“.

Das erste Training hat sie schon mit ihren drei Mitbewerberinnen schon hinter sich gebracht: Am 3. Juli war das erste Foto-Shooting für Autogrammkarten, Lauf- und Medientraining, Rhetorikkurs und Umgang mit dem Mikro, sowie sprachlicher Ausdruck. „Mir hat das Training unheimlich viel Freude gemacht“, sagt die stets fröhlich wirkende Pfälzerin. Anna-Maria Löffler hat sich mit Literatur insbesondere um den Wein und die Kultur bereits beim „Pfalz Wein“ eingedeckt, sie ist besessen davon, das ganze Spektrum Wein zu erlernen. „Ich bin verliebt in die Pfälzer Weinlandschaft, am liebsten würde ich inmitten eines Weinberges wohnen“, gesteht die Haßlocherin. Haßloch ist ihr auch ans Herzen gewachsen, für sie ist es ein Ort, der Kultur, Freizeit, Einkaufsmöglichkeiten und eine sehr gute Infrastruktur zu bieten hat.
Anna-Maria Löffler hat neben ihrer Wissbegierde noch mehr zu bieten. Sie beeindruckt ihr Gegenüber mit ihrem natürlichen Charme, durch ihre Gabe ihre Gesprächspartner durch ein fachlich fundiertes Gespräch zu fesseln, ihr Temperament wirkt auf andere übergreifend, sie bleibt trotzdem bescheiden, ist aber weltoffen und wenn sie lacht, kommt das Lachen von Herzen und steckt an, mit ihrem Gardemaß von 1,80 Meter, schlank und rank, besticht sie auch äußerlich.

Es wird sicher nicht einfach

„Ich weiß, ich werde hart arbeiten müssen, aber wenn es Spaß macht, lernt man schnell.“ Für ihre Hobbys wird nicht mehr viel Zeit bleiben. Neben Kochen, Ausprobieren neuer Gerichte, Inlinerfahren oder das Treffen von Freunden, lernt sie außerdem gerne andere Sprachen und Kulturen auf Reisen kennen. In der Schule gehörten Englisch, Französisch und Latein zu ihren Lieblingsfächern. Als sie als Au-pair in Spanien und Chile arbeitete, machte sie auch Bekanntschaft mit Spanisch. „Weil China zu den großen Absatzgebieten für den deutschen Wein ist, lernt sie per App chinesisch. Die Unterrichtssprache in ihrem Studium ist englisch. „Wenn es klappt mit dem erstrebten Ziel, eine Krone zu tragen, bin ich tausendfach belohnt“, meint sie und freut sich auf die Wahl am Freitag, 4. Oktober, im Neustadter Saalbau.

Unterstützer hat sie bereits gefunden: „Wir freuen uns, dass eine junge Haßlocherin sich um die Krone bewirbt und werden Anna-Maria Löffler bei ihrer Kandidatur moralisch unterstützen“, meinte Edgar Römelt vom Verein Leisböhler WeinKultur Haßloch. Der Vorsitzende dieses jungen Vereins Oliver Jung fügt hinzu: „Wir haben Anna-Maria Löffler zu unserem nächsten Mitgliedertreffen im August, unsere Treffen finden an jedem ersten Donnerstag im Monat statt, eingeladen.“ Jetzt holt sich Anna-Maria Löffler aber erst die Kraft für den Bewerbungsmarathon zur Pfälzischen Weinkönigin bei einer Reise nach Malaysia, dort besucht sie ihre Freundin aus den Kindertagen, die Haßlocherin Tatjana Theuer, die in diesem Land zur Zeit studiert.

Anna-Maria Löffler mit dem 1. Beigeordneten Tobias Meyer, der sich sehr darüber freut, dass Haßloch mit einer Kandidatin bei der Wahl zur Pfälzischen Weinkönigin vertreten ist.
Anna-Maria Löffler (2. von rechts) neben den anderen drei Bewerberinnen: Rosa Rummel aus Landau-Nußdorf, Christina Fischer aus Göcklingen und Tamara Fränzle aus Meckenheim (von links).
Autor:

Laura Braunbach aus Neustadt/Weinstraße

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