Satzung bereits vom Registergericht genehmigt und Gemeinnützigkeit anerkannt
Förderverein Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ hat viele Pläne

Die Mitglieder des Fördervereins.
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Haßloch. Der Förderverein Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ Haßloch-Neustadt, der sich am 9. Juli gegründet hat, hat viele Pläne. Neue Ideen sind von dem achtköpfigen Vorstandsgremium in der konstituierenden Vorstandssitzung am vergangenen Montag nur so „gesprudelt“. Zuvor konnte die Vorsitzende Karin Hurrle bereits die positive Nachricht überbringen, dass der Förderverein bereits am 19. Juli beim Registergericht Ludwigshafen eingetragen wurde. Auch das Finanzamt Neustadt habe die Gemeinnützigkeit mit diesem Datum anerkannt, was voller Freude in der Sitzung aufgenommen wurde. Mit einem neuen Flyer will nun die Selbsthilfegruppe an die Öffentlichkeit gehen, der mit einer 500 Euro hohen Spende bezuschusst wurde. Grund für diese Spende war das jahrelange Engagement der Selbsthilfegruppe, die sich nicht nur für Menschen mit Depressionen und psychischen Erkrankungen einsetzt, sich vielmehr auch engagiert gegen „Mobbing“, sexuelle Gewalt sowie Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.
Der Förderverein ist auch der Meinung, dass Präventionsarbeit nicht alleine ausreicht, um den Betroffenen Schutz zu gewähren, sondern dass die Politik und die Verantwortlichen dafür sorgen müssen, dass die Gesetzgebung angepasst wird. Bei „Mobbing“ denkt der Förderverein an eine Verankerung im Strafgesetzbuch analog der Straftat „Stalking“, da durch „Mobbing“ bei Kindern und Jugendlichen bereits große gesundheitliche Schäden hervorgerufen würden, mit denen die Betroffenen ein Leben lang zu kämpfen hätten. Bleibende gesundheitliche Schäden seien die Folge und belasteten außerdem den Sozialstaat und die Krankenkassen, sind sich die Initiatoren sicher.
Eine weitere Idee in der konstituierenden Sitzung war, im September am Haßlocher Sicherheits- und Gesundheitstag der Gemeinde Haßloch teilzunehmen, um auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Jeder der im Vorstand Aufgaben übertragen bekommen hat, will nun auf Sponsorensuche gehen. So hat Michael Janz in der Sitzung mitgeteilt, dass er schon einige Personen im Auge hat. Brigitte Auer, die die Finanzgeschäfte beim Förderkreis übernommen hat, weiß, wie wichtig es ist, dass Kassengeschäfte im Verein ordnungsgemäß abgewickelt werden. Vorstandsmitglied Felicitas Schwarz hat sich bereits darum gekümmert, dass der Förderverein am Sicherheits- und Gesundheitstag im September teilnehmen kann. Und die drei Rotkreuzler Benjamin, Volker und Birgit Gau haben großes Interesse gezeigt, als die stellvertretende Vorsitzende Gabriele Nicklis ihren Therapiehund vorgestellt hatte. Der soll nämlich künftig in die Gruppenarbeit integriert werden und wenn nötig auch zum Einsatz kommen.
Ganz wichtig sind und bleiben auch für den Förderverein Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ weiterhin gesundheitsfördernde Maßnahmen, damit Menschen mit psychischen Erkrankungen und Depressionen ein Teil ihrer Lebensqualität zurückgegeben werden kann. Gedacht haben die Vorstandsmitglieder an „Salzgrottenbesuche“, die eventuell von den Krankenkassen als Therapie anerkannt und finanziell unterstützt werden. „Denn nicht immer braucht man Medikamente, um wieder gesund zu werden“, die viel zu oft und unnötig verschrieben würden, ist sich die Vorsitzende Karin Hurrle sicher. Davon müssten sowohl Ärzte und auch die Krankenkassen überzeugt werden. ps

Weitere Informationen:
Mehr Infos bei Karin Hurrle, 06324 981504 oder bei Brigitte Auer, 01575 3674403.
Spenden an die Volksbank Kur- und Rheinpfalz, IBAN DE93 5479 0000 0001 5243 30, BIC GENODE61SPE.

Die Mitglieder des Fördervereins.
Der Therapiehund der stellvertretende Vorsitzenden, Gabriele Nicklis.
Autor:

Laura Seezer aus Mannheim

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