20. Grünstadter Industriemarkt
Dienstleistungesgedanke in den Mittelpunkt stellen

Erfreulich gute besucht: Der 20. Grünstadter Industriemarkt am vergangenen Wochenende
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Von Jürgen Link
Grünstadt. Zufrieden zeigt man sich von Seiten der Organisation mit dem Verlauf des 20. Grünstadter Industriemarktes am vergangenen Wochenende. Insbesondere am Sonntag sei die Zahl der Besucher im Gewerbegebiet sehr erfreulich gewesen, auch die Aussteller seien in überwiegender Mehrheit sehr zufrieden mit der zweitägigen Leistungsschau gewesen, resümierten übereinstimmend Simon Becker, der Vorsitzende des Arbeitskreises Gewerbegebiet und Ernst-Uwe Bernard, der Geschäftsführer des Grünstadter Wirtschafts-Forums.
„Nach einer stürmischen Aufbauphase hat sich am Samstag und insbesondere am Sonntag das ideale Messewetter eingestellt und dem 20. Grünstadter Industriemarkt einen sehr positiven Zulauf beschert“, sagte Ernst-Uwe Bernard und bescheinigt der Messe insbesondere nach dem extrem gut besuchten Sonntag „alles in allem“ sehr erfolgreich gewesen zu sein. Freuen könne man sich auch über das Ergebnis der erstmals stattgefundenen Versteigerung, die für den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes 1751 Euro einbrachte, die durch eine Spende des Kiwanis-Clubs Grünstadt-Leiningerland um weitere 1000 Euro aufgestockt wurde.
„Ich habe viele positive Reaktionen von den Besuchern und von den teilnehmenden Firmen erhalten, die bestätigen, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind. Ich habe das Gefühl, dass wir den 20. Industriemarkt gut hinbekommen haben“, sagte Simon Becker. Sehr erfreulich sei gewesen, dass die Auftaktveranstaltung in der Werkshalle der Verbandsgemeinde-Verwaltung ebenfalls sehr gut besucht gewesen sei. Verbesserungspotential sieht der Vorsitzende des Wirtschafts-Forums für das Gewerbegebiet insbesondere bei der Auktion, an deren Konzept man arbeiten müsse. Zudem habe er in Gesprächen mit Besuchern und Ausstellern wiederholt festgestellt, es werde allgemein bedauert, dass die Messe nicht mehr an Pfingsten stattfinden kann.
Thematisiert wurde der vor zwei Jahren zwangsweise verlegte Messetermin auch kurz während der offiziellen Eröffnung, zu der üblicherweise politische Prominenz und Vertreter der lokalen Wirtschaft in großer Zahl erschienen war. Staatssekretärin Daniela Schmitt vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, die bereits vor zwei Jahren den Unmut der Industriemarkt-Organisatoren über die Absage des angestammten Termins erfahren hatte, sagte wage, man werde in dieser Angelegenheit „im Gespräch bleiben“. In ihrer Festansprache lobte sie die Rolle mittelständischer Firmen für die Wirtschaftskraft in Deutschland und den Standort Grünstadt und betonte, dass man mit einer Messe wie dem Grünstadter Industriemarkt den Dienstleistungsgedanke in den Fokus der Kunden rücken könne. „Sie können zeigen, was sie viel besser können, als das Internet, nämlich Service und die persönliche Beratung“, rief sie den Ausstellern zu.
Die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Politik hatte zuvor Grünstadts Bürgermeister Klaus Wagner betont und sich ausdrücklich beim Arbeitskreis Gewerbegebiet und bei allen Ausstellern bedankt, gemeinsam den 20. Grünstadter Industriemarkt zu stemmen. Seinen Respekt vor dem, was in Grünstadt auf wirtschaftlichem Gebiet angepackt und umgesetzt werde, zollte Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, der betonte, dass ein großer Teil der Wirtschaftskraft des Landkreises im Norden läge. Das Wirtschafts-Forum habe Grünstadt zu einer Marke gemacht, die Vorbild-Charakter für andere Regionen des Landkreises habe, bescheinigte der Landrat. Ähnlich sag es Frank Rüttger, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Leiningerland, der betonte, dass Grünstadt den Norden des Landkreises im positiven Sinne überstrahle und Arbeitsplätze für viele Menschen aus dem Leiningerland biete, bevor Simon Becker die Messe offiziell eröffnete.

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