Altpapierverkäufe verhindern Gebührenanstieg
Abfallgebühren im Kreis Germersheim steigen nicht

Glück für die Bürger im Kreis Germersheim: Die Abfallgebühren steigen 2019 nicht an.
  • Glück für die Bürger im Kreis Germersheim: Die Abfallgebühren steigen 2019 nicht an.
  • Foto: geralt/pixabay
  • hochgeladen von Julia Lutz

Kreis Germersheim. Auch im Jahr 2019 werden die Müllgebühren im Landkreis Germersheim nicht angehoben. Das teilt die Kreisverwaltung in einer Presseerklärung mit.
Der Kreistag hat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr der Vorlage des Abfallwirtschaftsausschusses zugestimmt. „Damit ist es der Abfallwirtschaft des Landkreises Germersheim erneut gelungen die Müllgebühren konstant zu halten. Seit bereits achtzehn Jahren wurden die Gebühren nicht erhöht. Sie konnten in diesem Zeitraum sogar etwas abgesenkt werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Und dies entgegen dem Trend allgemeiner Preissteigerungen. Der Jahresabschluss für das Jahr 2017 weist einen Gewinn von 307.000 Euro aus. Daran hatten Mehreinnahmen aus dem Altpapierverkauf in Höhe von 210.000 Euro einen wesentlichen Anteil. Die Summe aus den Altpapiererlösen war erfreulicherweise deutlich höher als nach den Vorausschätzungen erwartet werden konnte, teilt die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Da die Wertstoffhöfe im Landkreis immer mehr an Zulauf gewinnen, wird es erforderlich sein das Personal am Wertstoffhof Berg um eine Stelle aufzustocken. Der Jahresetat der Abfallwirtschaft für 2019 liegt bei rund 11,9 Millionen Euro, denn so hoch sind die errechneten Aufwendungen für das nächste Jahr. Dieser Zahl steht eine Summe von 11,6 Millionen Euro an geplanten Einnahmen gegenüber. Diese speisen sich hauptsächlich aus den Abfallgebühren sowie den Erlösen auf dem Wertstoffmarkt. Schwankungen bei den geschätzten Einnahmen sind durch Preisbewegungen auf dem Rohstoffmarkt und durch Nachfrageschwankungen am Müllheizkraftwerk des ZAS in Pirmasens möglich.
„Der Abfallwirtschaft des Landkreises Germersheim ist es gelungen, wirtschaftlich auf festen Füßen zu stehen und den Bürgern im Landkreis neben der stabilen Gebührensituation einen hervorragenden Service zu bieten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Die drei Wertstoffhöfe punkten mit guten Öffnungszeiten und guter Erreichbarkeit. Zudem unterhält der Landkreis eine stationäre Problemmüllsammelstelle, die täglich für die Bürger geöffnet hat.“ „Des Weiteren“, so Brechtel, „bieten wir zweimal im Jahr die Problemmüllabholung in nahezu allen Gemeinden im Kreis an wie auch die zwei Sperrmülltermine jährlich, die auf Abruf bestellbar sind, sowie die Heckenabfuhr im Frühjahr und Herbst. Diese Angebote kann jeder Haushalt ohne zusätzliche Kosten in Anspruch nehmen.“ ps

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