• 10. August 2018, 13:08 Uhr
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Ettlingen – Schließung der Sparkassenfiliale Berliner Platz
Da wird der Bock zum Gärtner gemacht - wie aus einer Niederlage ein Erfolg gemacht wird!

Eigentlich sollte man eine Literaturvorlage nicht mit den tatsächlichen Geschehnissen im Ettlingen Gemeinderat zum Vergleich heranziehen. Aber es bietet sich geradezu an.

Man kennt die Erzählungen über die Narreteien der Schildbürger. Ähnliches ist in dem aktuellen Amtsblatt der Stadt Ettlingen zu lesen. Da wurde die personenbesetzte Sparkassenfiliale am Berliner Platz gegen vehemente Bürgerproteste in Neuwiesenreben geschlossen. Ein Aufschrei der Ettlinger Bürgerinnen und Bürger war die Folge.

Der zweitmächtigste Mann als stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen, der „Oberbürger“-Meister der Stadt Ettlingen, Johannes Arnold, konnte oder wollte – wer weiß das schon – sein Veto zur Verhinderung der Filialschließung nicht einbringen!

Ein Jahr vor den Gemeinderats- und OB-Wahlen gibt man sich wieder bürgernah. Man(n) möchte ja wiedergewählt werden. Die tausenden Wählerstimmen in Neuwiesenreben möchte man nicht vergrämen. Deshalb wird jetzt aus einer Niederlage von der Ettlinger SPD-Gemeinderatsfraktion einen vermeintlichen Erfolg gemacht. Da wird sogar noch weiter geschleimt, man (n) habe „sogar“ den Ettlinger OB eingeschaltet, um eine „Zombie-Lösung“ in Form einer Service-Maschine am Berliner Platz zu ermöglichen.

Prima kann man da nur sagen, oder?

Die Ettlinger Bürgerinnen und Bürger lassen sich doch nicht für dumm verkaufen.

„Bürgernah“ wäre es gewesen, die personenbesetzte Sparkassenfiliale am Berliner Platz für viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erhalten.

Man kann nur hoffen, dass eine solche scheinheilige Bürgernähe bei den nächsten Wahlen einen Denkzettel erhält.

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