ULi-Sprechstunde vor Ort beim CAP-Markt Ettlingen
Claudia Keck: „Es ist nicht alles Gold, was das Rathaus glänzend verkauft“

3Bilder

Die ULi Ettlingen hat für die Menschen der Stadt jeden Freitag von 14 bis 15 Uhr ein "offenes Ohr“ für deren Anliegen und Anregungen sowie ihre Fragen und ihre Kritik, die ULi selbstverständlich vertraulich und diskret behandelt. Am letzten Freitag war ULi in Ettlingen vor dem CAP-Markt Ettlingen in der Wilhelmstraße zu Gast. Claudia Keck und Thomas Fedrow wurden von den Mitarbeiterinnen des CAP-Marktes freundlich empfangen, sodass die beiden ULi-Akteure zwischen CAP-Markt mit der Bäckerei Hofmeister auf den einen und auf der anderen Seite dem Metzgerwagen aus Forst gut eingebunden waren. Die Hitze machte allen zwar zu schaffen, man kam aber trotzdem zu vielen Themen ins Gespräch. ULi hatte den Schwerpunkt der Veranstaltungsinformation zur „Offenen Werkstatt ALBWASSER“ am kommenden Montag, 16. Juli um 19.30 Uhr in der Ratsstube Ettlingen und die Thematik der ungeheuren Mehrausgaben bei Rathausprojekten die letzten Wochen. Erstere Veranstaltung fand starkes Interesse. Ein Herr meinte: „Der Hochwasserschutz ist wichtig, da die Innenstadt leicht überflutet sein könnte“. Ihm war aber gleichzeitig eine bessere Zugänglichkeit der Alb wie an der Pferdetränke bei Sport Löffler wichtig.

Klare Finanzen und ein Controlling fehlen im Ettlinger Rathaus
„Die Stadtoberen und der Gemeinderat können nicht mit Geld der Ettlinger Bürgerinnen und Bürger umgehen“, so ULi-Vorsitzender Thomas Fedrow. ULi forderte schon letztes Jahr ein Kosten-Controlling im Rathaus. Der ULi-Antrag zur Haushaltsbesprechung „Erarbeitung eines Zielsystems mit strategischen und operativen Zielen mit Prioritäten samt Folgekosten für die nächsten 10 Jahre und für Maßnahmen über 100.000 Euro“ wurde vom Gemeinderat bekanntlich abgelehnt. Zu den erneuten Mehrausgaben der Stadt wird sich ULi die nächsten Tagen öffentlich äußern.

Claudia Keck: „Die Bürgerinner und Bürger sind unzufrieden, wie sie von der Stadt behandelt werden!“
In vielen Gesprächen wurde heute klar, dass „nicht alles Gold ist, was das Rathaus glänzend verkauft“ im Amtsblatt und in der BNN. Claudia Keck war verblüfft: „Im direkten Kontakt mit den Menschen hat sich die Unzufriedenheit mit dem Rathaus und der Stadtverwaltung gezeigt“. Sie war über Aussagen wie „da können wir kleinen Bürger eh nichts machen“ sehr besorgt. Sie versprach: „ULi wird sich weiter engagieren, denn es geht auch anders!“
Anliegen der Einkäufer waren u.a. fehlende Krippenplätze, der Umgang mit Marktbeschickern, fehlende und zu teure Parkplätze in der Innenstadt, zu enge Parkplätze, der Dauerstau am Morgen und nach Geschäftsende sowie schlechte Straßen für Autofahrer wie Radler. Alle Anliegen nahmen Keck und Fedrow auf und versprachen sich um alles zu kümmern.

„Kommen auch Sie auf ULi zu, denn wir sind Ihr Kümmerer in der Stadt und allen Ortsteilen!“ Die nächste „ULi-Sprechstunde vor Ort“ findet am Freitag, 20. Juli von 14 bis 15 Uhr vor dem Penny-Markt in Ettlingen-West statt.
Ihre ULi Ettlingen e.V. info@ULi-ettlingen.de - www.ULi-ettlingen.de

Foto: Thomas Fedrow und Claudia Keck vor dem CAP-Markt Ettlingen

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen