Abgabe in zwei WertstoffWirtschaftszentren des Landkreises Südliche Weinstraße möglich
Umweltgerechte Müllentsorgung

 Im Sommer 2018 wurde das  modernisierte  WertstoffWirtschaftszentrum Süd durch Landrat Dietmar Seefeldt eingeweiht.
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  • Im Sommer 2018 wurde das modernisierte WertstoffWirtschaftszentrum Süd durch Landrat Dietmar Seefeldt eingeweiht.
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Nachhaltigkeit. Im Landkreis Südliche Weinstraße gibt es zwei WertstoffWirtschaftszentren, das WWZ Nord bei Edesheim und das WWZ Süd bei Billigheim-Ingenheim. Bei beiden Anlagen wird eine Vielzahl von Wertstoffen und Abfällen angenommen. Dazu gehören zum Beispiel Grünabfälle, Elektrogeräte, Metalle, Papier und Kartonage, Altholz, Altreifen, ölverschmutzte Betriebsmittel, unbelasteter Bauschutt, Direktanlieferungen von Restabfällen und Sperrmüll und vieles mehr. Zahlreiche Wertstoffe können gebührenfrei angeliefert werden. Hiervon wird von Seiten der Haushaltungen reger Gebrauch gemacht, etwa was die Abgabe von Grünabfällen oder Papier und Kartonage betrifft. 

Im Jahr 1992 wurde das erste und damals so genannte Abfallwirtschaftszentrum bei Billigheim- Ingenheim fertiggestellt und bedurfte 25 Jahre nach seiner Inbetriebnahme einer Neukonzeption hinsichtlich der logistischen und betrieblichen Anforderungen. Im Sommer 2018 wurde das modernisierte WertstoffWirtschaftszentrum Süd durch Landrat Dietmar Seefeldt eingeweiht.
Auf der bestehenden Teilfläche der ehemaligen Deponie ist nun eine dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Anlage entstanden. Ziel war es vor allem, mit dem Bau eines neuen Wertstoffhofes ein benutzerfreundliches Konzept umzusetzen. Vieles war zu eng und zu klein geworden, da sich die Anzahl der anliefernden Fahrzeuge genauso erhöht hat, wie die zu sammelnden und einer Verwertung zuzuführenden Abfall- und Wertstoffarten. Deshalb wurde die 2008 stillgelegte Kompostierungsanlage rückgebaut, wodurch viel Platz für neue Anlagenteile frei wurde. Die Kleinanliefererrampe wurde wie beim Wertstoffwirtschaftszentrum Nord in Edesheim wesentlich vergrößert, was die Aufstellung von mehr Containereinheiten für mehr Abfallarten wie etwa für Flaschenglas, Altmetall, Flachglas- und Kunststofffenster, Gipsabfälle, Altreifen, Möbelholz, Altpapier und Kartonage ermöglicht. Zudem besteht die kundenfreundliche Möglichkeit, verschiedene Abfallarten über die neu errichtete Anliefererrampe, die auch zweispurig befahren werden kann, in die daneben platzierten Sammelcontainer bequem von oben einzufüllen. Die bisherige Restmüllumladehalle wurde unterteilt und nimmt nun Altholz und Restmüll von Privatanliefern an. Neu gebaut wurde eine Box zur Annahme von Grünabfällen. Die alte Nachrottehalle der Kompostierungsanlage wurde erhalten – sie wird nun zur Annahme von Grünabfällen, Bauschutt und Porenbeton genutzt.

Vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Änderungen von Abfall- und Wertstoffarten, sind immer mehr Erfassungssysteme erforderlich. So ist beispielsweise eine getrennte Sammlung von Elektro- und Elektronikartikeln unterteilt in verschiedene Kategorien gesetzlich vorgegeben. Auch für CDs, DVDs und Druckerpatronen gibt es Verwertungswege. Desweiteren erfolgt eine separate Erfassung von Batterien, ölverschmutzten Betriebsmitteln und Leuchtstoffröhren. Deshalb wurde neben der alten Umladehalle eine Unterstellfläche für Wertstoffe, die in kleinen Gebinden gesammelt werden, errichtet.
Auch der Eingangsbereich wurde neu gestaltet und erlaubt eine bessere Zu- und Abfahrt.
Bereits im Jahr 2014 war das WertstoffWirtschaftszentrum Nord entsprechend nachgerüstet worden. Hier befinden sich auch die Umladehallen für die im Landkreis über die jeweiligen Müllgefäße eingesammelten Bioabfälle und Restabfälle sowie den eingesammelten Sperrmüll.
Der moderne Betrieb dieses WertstoffWirtschaftszentrums wird im Wesentlichen deutlich an der räumlichen Abgrenzung zwischen den Anlieferungen aus gewerblichen und kommunalen Sammlungen sowie den Direktanlieferungen der Privatkunden.
Sicherheit, Sauberkeit und Übersichtlichkeit der Anlagen sind unabdingbare Voraussetzungen für die Akzeptanz und Nutzung durch die Bürger, dies wurde mit der Neugestaltung beider WertstoffWirtschaftszentren gewährleistet. kv

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