Elektrobusse werden im Landkreis SÜW getestet
Auf der Suche nach alternativen Antrieben

Landrat Dietmar Seefeldt (li.) und ÖPNV-Referent Lothar Zimmermann (re.) bei der Besichtigung des Elektrobusses in Edenkoben mit Christina Wind, Abteilung Planung und Angebot des VRN, und Marcus Weigl, Geschäftsführer der Palatina Bus GmbH.
  • Landrat Dietmar Seefeldt (li.) und ÖPNV-Referent Lothar Zimmermann (re.) bei der Besichtigung des Elektrobusses in Edenkoben mit Christina Wind, Abteilung Planung und Angebot des VRN, und Marcus Weigl, Geschäftsführer der Palatina Bus GmbH.
  • Foto: SÜW
  • hochgeladen von Thomas Klein

Edenkoben, Die Palatina Bus GmbH testet für ein paar Tage einen Elektrobus am Standort in Edenkoben, um sich mit dem Thema alternative Antriebe zu beschäftigen. Landrat Dietmar Seefeldt war persönlich vor Ort, um das Fahrzeug zu besichtigen und sich über die Ergebnisse der Kurzeinsätze im Linienverkehr zu informieren. „Es ist wichtig in Sachen Elektromobilität Erfahrungen zu sammeln und zu wissen, wo der Einsatz der neuen Technik sinnvoll und möglich ist“, betonte der Landrat.
Bei dem im Test befindlichen Fahrzeug handelt es sich um einen Elektrobus des polnischen Herstellers Solaris, vom Typ Urbino 12 electric. Unter anderem war ein solches Fahrzeug bei der Landesgartenschau in Lahr im Einsatz. In mehreren Städten und Landkreisen entlang der Rheinschiene werden derzeit Elektrobusse getestet. Der Solaris kommt auf rund 150 Kilometer Reichweite und bietet Platz für bis zu 70 Fahrgäste.
Dennoch sind Elektrobusse für viele Verkehrsunternehmen noch zu teuer. Sie kosten das doppelte wie herkömmliche Fahrzeuge mit Dieselantrieb und die Einsatzzeiten sind durch die relativ geringe Reichweite in Kombination mit der Ladezeit eingeschränkt. Auch die benötigte Lade-Infrastruktur und das Instandhaltungskonzept muss vorab entsprechend umgesetzt werden. Vorteile sind aber eindeutig die weniger lauten Motorgeräusche sowie die Abgaseinsparung.
Für Marcus Weigl, Geschäftsführer der Palatina Bus GmbH, ist wichtig: „Seriosität geht vor Schnelligkeit. Der zukünftige Einsatz elektrischer Nutzfahrzeuge muss unter allen Bedingungen zuverlässig funktionieren – also bei jeder Außentemperatur, bei jeder Verkehrsdichte und bei jeder Topografie“. kv

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