Gärten für die Artenvielfalt prämiert
Preisverleihung im grenzüberschreitenden Projekt des Biosphärenreservats

„Jardin Hymenoptera“:  Über 70 Interessierte kamen ins elsässische Obersteinbach, um an der Preisverleihung zum Wettbewerb im Projekt „Gärten für die Artenvielfalt“ teilzunehmen
  • „Jardin Hymenoptera“: Über 70 Interessierte kamen ins elsässische Obersteinbach, um an der Preisverleihung zum Wettbewerb im Projekt „Gärten für die Artenvielfalt“ teilzunehmen
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  • hochgeladen von Laura Braunbach

Pfälzerwald. Zum deutsch-französischen Projekt „Gärten für die Artenvielfalt – Jardiner pour la biodiversité“ des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen gehört unter anderem ein Wettbewerb für Hobby-Gärtnerinnen, für den kürzlich die Preise vergeben wurden. Prämiert wurden die besten zehn Gärten aus über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich über Sachpreise und eine Plakette für den Gartenzaun freuten. Den ersten Platz belegte Dr. Markus Setzepfand aus Sippersfeld im Norden des Pfälzerwalds. Weitere Preise gingen an Klaus Müller aus Landau-Nußdorf, Jeannine Fenninger aus La-Petite-Pierre, Déborah Babilon aus Obersteinbach, Karl-Heinz Schmitt aus Trippstadt, Audrey Guillaume aus Weislingen, Geneviève Huser aus Lohr, Elisabeth Franck aus Drachenbronn, Gerhard Falke aus Lindenberg, Martha Hüsgen-Adler aus Pirmasens und Jean-Georges Froelich aus Reichshoffen.

Der Wettbewerb soll Gartenbesitzer darauf aufmerksam machen, wie viel Potential der eigene Garten für die Artenvielfalt birgt, und dazu ermutigen, sich dafür zu engagieren, diese hier zu fördern. Die Bewerber wurden zunächst von einem Fachmann besucht, der bei einer genauen Sichtung die vorhandenen Biotope und die Wirtschaftsweise im Garten eingeschätzt und Listen der gesichteten Pflanzen- und Tierarten angelegt hat. Aus den hinsichtlich der Biodiversität zehn interessantesten Gärten in der Pfalz und in den Nordvogesen wählte eine siebenköpfige Fachjury dann den Gewinner-Garten. Die Preisverleihung, an der über 70 deutsche und französische Gäste teilgenommen haben, fand im „Jardin Hymenoptera“ von Sébastien Heim im elsässischen Obersteinbach statt.
Das Projekt „Gärten für die Artenvielfalt“ wird durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz sowie mit Mitteln aus dem Interreg V A-Projekt „NOE / NOAH“ gefördert.

Weitere Informationen:

In dieser Saison geht das Veranstaltungsprogramm des Projekts „Gärten für die Artenvielfalt“ auf der deutschen Seite mit einem Treffen im offenen Garten des Vereins „NaturGestalten im Wasgau“ in Fischbach bei Dahn am Freitag, 4. Oktober, zu Ende. Von 16 bis 18 Uhr geht es um den Einstieg in die Selbstversorgung (Anmeldung bei Susanne Maurer, info@naturgestalten.org, Telefon 0160 6628717). Mit dem Wettbewerb wie mit den anderen Bausteinen des Projekts fördert das Biosphärenreservat in den unbebauten Flächen von Städten und Dörfern den Schutz der Artenvielfalt im Alltag. ps

Autor:

Vanessa Sainz aus Ludwigshafen

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