Warnstreiks im Handel in Baden-Württemberg: Mehrere Städte betroffen
- Erneut wird in Baden-Württemberg gestreikt. (Archivbild)
- Foto: Tom Weller/dpa
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Baden-Württemberg. In mehreren Städten im Südwesten müssen sich Kunden am Samstag, 23. Mai, auf Einschränkungen im Einzelhandel einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu ganztägigen Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel aufgerufen.
Betroffen sind Beschäftigte in den Regionen Mannheim Heidelberg, Karlsruhe Pforzheim, Heilbronn Schwäbisch Hall, Fils Neckar Alb sowie Konstanz und Radolfzell. Nach Angaben der Gewerkschaft beteiligen sich Mitarbeiter verschiedener großer Handelsketten an den Aktionen.
Zu den Unternehmen mit Beschäftigten im Ausstand zählen unter anderem
- Kaufland
- H&M
- Zara
- Ikea
- MediaMarkt
Kunden könnten daher je nach Filiale mit weniger Personal oder längeren Wartezeiten rechnen.
Hintergrund ist laufende Tarifrunde
Auslöser der Warnstreiks ist die aktuelle Tarifrunde für rund 500000 Beschäftigte im Einzel- und Versandhandel in Baden Württemberg. Verdi fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro pro Monat.
Auch die Ausbildungsvergütungen sollen nach Vorstellung der Gewerkschaft um 150 Euro steigen. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.
Nach Angaben von Verdi haben die Arbeitgeber bislang kein Angebot vorgelegt. Die zweite Verhandlungsrunde ist für Sonntag, 8. Juni, geplant. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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