Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal
Neuer Krankenhaustrakt übergeben

Freude über den neuen G-Bau an der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal bei der offiziellen Einweihung: Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Staatssekretärin Bärbl Mielich, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Landtagsabgeordnete Andrea Schwarz und Regionaldirektorin Susanne Jansen (v.l.n.r.)
  • Freude über den neuen G-Bau an der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal bei der offiziellen Einweihung: Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Staatssekretärin Bärbl Mielich, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Landtagsabgeordnete Andrea Schwarz und Regionaldirektorin Susanne Jansen (v.l.n.r.)
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  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Bruchsal. Nach über zweijähriger Bauzeit wurde am heutigen Freitag ein neuer Trakt der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal seiner Bestimmung übergeben. „Nach der zentralen Notaufnahme und der Erweiterung des C-Baus ist der neue G-Bau eine weitere große Maßnahme im Investitionsprogramm für unsere Kliniken“, sagte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel anlässlich der Eröffnung.

Mit dem Projekt setze der Landkreis ein Zeichen für die Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Region. Der neue Bau repräsentiere den modernsten Stand der Medizintechnik, womit man dem Anspruch gerecht werde, den man in der Technologieregion Karlsruhe habe. Er wies darauf hin, dass der vom Kreistag beschlossene Masterplan Gesamtinvestitionen von 125 Mio. Euro in seine beiden Kliniken in Bretten und Bruchsal vorsieht, davon 75 Mio. Euro an der Fürst-Stirum-Klinik und freute sich, dass das 28-Millionen-Projekt sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen lag. 16,4 Mio. Euro steuerte das Land Baden-Württemberg bei, wofür sich der Landrat bei Staatssekretärin Bärbl Mielich vom Ministerium für Soziales und Integration ausdrücklich bedankte.

Staatssekretärin Bärbl Mielich lobte den Neubau als wichtigen Baustein für eine flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung auf höchster Qualität.  Regionaldirektorin Susanne Jansen zeigte sich glücklich, dass der Neubau nun bezugsfertig ist, in dem die Frauenklinik, die Psychosomatik, die urologische Ambulanz und die Zentralapotheke eine neue Heimat finden. Sie bezeichnete den neuen Bau als weiteren Meilenstein zur Umsetzung des gemeinsamen Medizinischen Konzepts für die beiden Klinikstandorte Bruchsal und Bretten. Der Geschäftsführer der Regionalen Kliniken Holding Prof. Dr. Jörg Martin betonte, dass man derartige Bauprojekte auch immer als Chance sehe, Prozesse neu zu gestalten und zu verbessern, was sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitern zu Gute komme.

Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick verlieh ihrer Freude Ausdruck, dass mit der Einweihung des G-Baus an der Fürst-Stirum-Klinik der hohe Standard im Gesundheitswesen in der Stadt Bruchsal gehalten und verbessert werden kann, weshalb sie allen Beteiligten am Bau und im Vorfeld dazu sehr dankbar sei.Von einer optimalen Abstimmung im Vorfeld, die dazu beitrug, dass ganz hervorragende Ergebnisse erzielt werden konnten, sprachen Architekt Dipl.Ing. Harald Schick und der Ärztliche Sprecher Prof. Dr. Jürgen Wacker. Auf diese Weise konnten Wünsche frühzeitig abgestimmt, Aufgaben definiert und priorisiert werden. Beide betonten, dass eine wohnliche Architektur wesentlich für das Wohlbefinden der Patienten und letztlich für beste Genesung sei.

Abgeschlossen sind die Investitionen an der Fürst-Stirum-Klinik mit dem G-Bau aber noch nicht: Ein Neubau mit Operationssälen, dem Herzstück der Klinik, befindet sich bereits in der Ausschreibung der Architekturleistungen. Ein neues Parkhaus soll für verbesserte Parkmöglichkeiten sorgen, daneben wird derzeit mit potenziellen Investoren für ein Ärztehaus verhandelt, beides Maßnahmen, um den Standort Bruchsal weiter zu stärken.

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