Weitere 1,13 Millionen Euro freigegeben
Frisches Geld für den Kraichgau

Die Vertreter der Leader-Aktionsgruppe Kraichgau v.l.n.r.: Joachim Bauer, Minister Peter Hauk, Dorothee Wagner, Sarina Pfründer, Dr. Christoph Schnaudigel
  • Die Vertreter der Leader-Aktionsgruppe Kraichgau v.l.n.r.: Joachim Bauer, Minister Peter Hauk, Dorothee Wagner, Sarina Pfründer, Dr. Christoph Schnaudigel
  • Foto: Ministerium für Ländlichen Raum
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Kraichgau. Im Jahr 2015 wurde der Kraichgau als Leader-Förderregion ausgewählt. Damit darf der Trägerverein Regionalentwicklung Kraichgau e.V. Fördermittel der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg verwalten und an Ideen aus der Region weitergeben.

Zu Beginn der Förderperiode gab das Ministerium für Ländlichen Raum in Stuttgart 1,5 Millionen Euro frei. Diese Gelder wurden in den vergangenen Jahren in sechs Projektaufrufen an 17 Vorhaben aus der Region wie der Marktscheune Meckse, dem Streu- und Wildobsthof in Sulzfeld, den GeoPfaden in Östringen und Odenheim oder der Wanderwegebeschilderung im Kraichgau weitergereicht und sind fast aufgebraucht.

Zur Halbzeit wurde der regionale Entwicklungsprozess, der mit diesen Geldern angestoßen wurde, durch das Ministerium bewertet und nun eine zweite leistungsbezogene Tranche freigegeben. Dabei wurde geschaut, dass aktive Gruppen mit einem guten Beteiligungsprozess und Umsetzungsstand mehr Gelder erhalten. Die Leader-Aktionsgruppe Kraichgau, vertreten durch die Kraichgauer Delegation bestehend aus der Vereinsvorsitzenden Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer, dem Landrat des Landkreises Karlsruhe Dr. Christoph Schnaudigel, dem ersten Landesbeamten des Rhein-Neckar Kreises Joachim Bauer sowie der Leiterin der Leader-Geschäftsstelle in Angelbachtal Dorothee Wagner, konnte aus den Händen von Landwirtschaftsminister Peter Hauk einen Bescheid über weitere 1,13 Millionen Euro an Mitteln entgegennehmen.

Diese Gelder werden in den kommenden zwei Jahren an neue Vorhaben aus dem Aktionsgebiet verteilt. Das Land hält weiterhin eine sogenannte Leistungsreserve der EU von drei Millionen Euro zurück, die ausbezahlt wird, wenn eine bestimmte Anzahl an Projekten ordnungsgemäß umgesetzt und abgerechnet wurde. Nun liegt es also an den Projektträgern in der Region, ihre für die Förderung ausgewählten Vorhaben zügig umzusetzen und abzurechnen.

Um die Förderung bewerben können sich Privatpersonen, Vereine und Verbände, Unternehmen oder Kommunen, die tolle Ideen für und in der Region umsetzen wollen. Leader-Fördermittel können an Vorhaben ausgegeben werden, die das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau im Blick haben und so den ländlichen Raum attraktiver gestalten. Die Fördermittel werden in einem Wettbewerbsverfahren ausgegeben, hierzu gibt es regelmäßige Projektaufrufe.

Bewertet wird beispielsweise, inwieweit ein Projekt einen besonderen Nutzen für die Region hat, wie neuartig der Ansatz des Vorhabens ist oder wie nachhaltig die Umsetzung ausgestaltet ist. Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie eine Liste der bisher ausgewählten Fördervorhaben unter www.kraichgau-gestalte-mit.de. Interessierte können sich immer an die Leader-Geschäftsstelle per E-Mail an info@kraichgau-gestalte-mit.de oder telefonisch unter 07265 9120- 21 wenden.
Die Bilder können uneingeschränkt unter der Quellenangabe MLR verwendet werden. ps

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