Kneipp-Verein Bruchsal e.V.
Bericht über die Isarradtour des Vereins

Die Radler-Gruppe

Kneipp-Radler unterwegs auf dem Isarradweg.
Vom 23.06. bis 29.06 fuhr eine Gruppe des Kneipp-Vereins Bruchsal e.V. vom Ursprung der Isar im Karwendelgebirge bis zur Mündung in die Donau bei Deggendorf.
Mit dem Bus fuhren wir zum Start nach Scharnitz (Österreich). Jetzt begann zunächst auf 13 km stetigem Auf und Ab durchs wildromantische Hinterautal die Radtour tief ins Karwendelgebirge zum Isarurspung. Nach einer Besichtigungspause fuhren wir weiter nach Mittenwald zur ersten Übernachtung.
In der Leutaschklamm kühlten wir uns ab zur Fahrt Richtung Lenggries. Der frühe Besuch lohnte sich: Um diese Zeit schien die Sonne in die Klamm und dadurch bildete sich über dem Wasserfall ein wunderschöner Regenbogen. Frohgelaunt radelten wir entlang der wilden Isar weiter bis an den türkisblauen Sylvensteinsee, dessen Ufer uns zur Picknick/Badepause einlud. Am späten Nachmittag erreichten wir Lenggries.
Am nächsten Tag führte unser Weg über Bad Tölz durch das oberbayrische Hügelland zum “Malerwinkel“, von dem sich ein schöner Blick steil hinab auf die Isarschleife bot. Dann ging es an der Isar entlang zum Kloster Schäftlarn, in dessen Klosterstübchen wir untergebracht waren. Das barocke Benediktinerkloster mit seiner sehenswerten Klosterkirche sowie der dazugehörige Prälatengarten mit 80 verschiedenen Rosensorten nebst Lavendel, Buchs und Sommerblumen war für uns eine willkommene Abwechslung zum Entspannen.
Über gut ausgebaute Wege kamen wir nach München. Der Besuch des Englischen Gartens mit den Surfern auf dem Eisbach und dem Weisswurstfrühstück im Biergarten am Chinesischen Turm ließ uns die große Hitze vergessen. Bei strahlendem Sonnenschein und gut gestärkt erreichten wir durch die Isarauen Ismaning.
Das oberbayrische Alpenland hatten wir nun hinter uns. Von nun an ging es durch die Isarauenlandschaft in drei weiteren Tagesetappen dem Ziel entgegen. Interessante Stadtführungen sowohl in Freising, der ältesten Stadt an der Isar, als auch in der ehemaligen Landeshauptstadt Landshut mit seiner Stiftbasilika St. Martin und dem höchsten Backsteinturm der Welt rundeten unsere Tour ab.
Vor allem der Prunksaal im Landshuter Rathaus mit Bildern der Landshuter Hochzeit von 1475 beeindruckte uns sehr.
Fünf Stunden Busfahrt brauchten wir am späten Nachmittag nach Bruchsal.
Eine sehr heiße, abwechslungsreiche, interessante, unfall- und pannenfreie, aber auch anstrengende Tour war zu Ende.
"Wo geht es nächstes Jahr hin?", war eine häufig gestellte Frage bei der Verabschiedung am Bahnhof.
WW

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