Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes nimmt Fahrt auf
Klimaschutzmanager für Bad Bergzabern

Bürgermeister Hermann Bohrer und Erster Beigeordneter Martin Engelhard wünschen dem neuen Kollegen jetzt schon einen guten Start in die neuen Aufgaben.
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Bad Bergzabern. Ab Oktober wird Alexander Kuhn seine Arbeit für den Klimaschutz im Bereich der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern beginnen.
„Für die Umsetzung der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes sind Personalkapazitäten nötig. Der kommunale Klimaschutzmanager informiert sowohl verwaltungsintern als auch extern über das Klimaschutzkonzept, initiiert und begleitet die Arbeitsprozesses zur Umsetzung der Maßnahmen, betreibt Öffentlichkeitsarbeit und unterstützt die fachliche Umsetzung einzelner Maßnahmen.“ So lautet die nüchterne Beschreibung der Aufgaben des neuen Mitarbeiters im Maßnahmenpaket des Klimaschutzkonzeptes.
Dahinter verbergen sich jede Menge Arbeitsfelder, die im Hinblick auf die Verminderung von CO2-Emmission, Umwelt- und Klimaschutz betrachtet und bewertet werden müssen. Um Bürger zu motivieren, sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen, ist viel Information nötig, dazu gehören auch Informationen über mögliche Unterstützung durch Fördermittel für Privathaushalte, die der neue Mann für den Klimaschutz vorschlägt, in einem Förderkatalog zusammenzufassen.
„Wir sind sehr froh, dass wir nun endlich einen Klimaschutzmanager einstellen können“, erläutert Bürgermeister Bohrer das lange Prozedere von der Entwicklung des Klimaschutzkonzeptes ab April 2016 bis zum Zuwendungsbescheid am 3. Juli 2019. Die neue Stelle wird zunächst für den Zeitraum von drei Jahren bezuschusst. Insgesamt 141.700 Euro muss die Verbandsgemeinde dafür nicht aus eigenen Mitteln aufbringen, das entspricht einem Anteil von 65 Prozent, der vom Bund übernommen wird.
Alexander Kuhn bringt mit seinem Studium Wirtschaftsingenieurwesen/Umweltplanung und seinem Master im Fach Umweltorientierte Energietechnik gute Voraussetzungen mit, in den verschiedenen Projekten und Arbeitsfeldern Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit sinnvoll zusammenzubringen. Für die Masterarbeit war er bereits bei den Stadtwerken Speyer angestellt. Der 33-jährige Saarländer freut sich auf die neue Herausforderung in der Südpfalz und möchte ein guter Ansprechpartner für die Menschen der Region werden. Die „Residenzpflicht“ macht ihm dabei keine Probleme - im Gegenteil, er freut sich sehr auf die neue Heimat Bad Bergzaberner Land.
Aus sieben Bewerbern wurde Alexander Kuhn ausgewählt. Bereits jetzt, vor Arbeitsbeginn in Bad Bergzabern, macht er sich mit der Region vertraut. „Ich möchte gerne die bisherigen Akteure einbinden und neue gewinnen“ zeigt Kuhn die Wichtigkeit der Kommunikation mit Firmen und Privatleuten. Zweifler sollen mit Messbarem überzeugt werden. Auch wenn vor Ort nur ein kleiner Beitrag zur weltweiten Entwicklung geleistet werden kann, sei es doch gerade da besonders wichtig, mit viel guter Information Überzeugungsarbeit zu leisten. „Wir werden Daten aufnehmen, Energieeinsparmöglichkeiten aufzeigen, neue Konzepte im Bereich des Verkehrs, wie z. B. für Radwege oder den ÖPNV, entwickeln und auch Maßnahmen entwickeln, um mit den schon jetzt entstandenen Auswirkungen der Klimaveränderung gut zum Schutz der Bevölkerung umgehen zu können. lk

Autor:

Britta Bender aus Bad Bergzabern

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