Benjamin Seyfried stellt Wahlprogramm vor
„Gemeinsam – Bewahren – Gestalten“

Seyfried: „Ich möchte Stadtbürgermeister von und für Annweiler werden“.
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Annweiler. Nicht wenige interessierte Annweilerer waren am Montag dieser Woche ins Restaurant Umoya gekommen, um der öffentlichen Präsentation des Wahlprogramms beizuwohnen, das der unabhängige Kandidat für das Amt des Annweiler Stadtbürgermeisters, Benjamin Seyfried, ausgearbeitet hatte.

Mit „Gemeinsam – Bewahren – Gestalten“ hat Seyfried sein Wahlprogramm überschrieben.

Durch eine offene und ehrliche Kommunikation mit allen Bürgerinnen und Bürgern, mit den Vereinen und mit den Gewerbetreibenden, wolle er Annweiler gemeinsam nach vorne bringen, erklärte er. Und das sei nicht eine bloße Absichtserklärung. Vielmehr werde er, wenn er gewählt werde, einen konkreten Leitfaden für eine Bürgerbeteiligung initiieren. Dazu gehöre unter anderem auch die Einrichtung einer regelmäßigen Gesprächs- und Austauschplattform für alle. Und zwar „jenseits der Einwohnerfragestunde“.

Die Einrichtung eines Jugendstadtrates für 12- bis 18-jährige will Seyfried in Gang bringen und dazu eine existierende Satzung von 1997, die er aus den Archiven hervorgeholt hat, aktualisieren und wieder neu beleben.

Mit Blick auf die allgemein bekannte prekäre Finanzsituation der Stadt gehe es ihm aber auch darum, „all das zu bewahren, was Annweiler mit seiner historischen Altstadt lebens- und liebenswert macht“, wie er sagt.
Und dazu gehörten für ihn eben auch die sogenannten freiwilligen Leistungen der Kommune, wie beispielsweise das Museum unterm Trifels, die Stadtbücherei und der Hohenstaufensaal mit dem Kino. Ebenso wie die Pflege und Unterhaltung der Spielplätze, Parks und Grünanlagen.

Das Potenzial dafür sei vorhanden. Es gebe eine rege und vielfältige Vereinsarbeit mit viel ehrenamtlichem Engagement der Mitbürger und Mitbürgerinnen, deren Wertschätzung nicht hoch genug betont werden könne: „Das Potenzial ist jeder einzelne von uns“.

Als Bürgermeister wolle er gemeinsam mit dem Stadtrat auch die Weiterentwicklung der Stadt aktiv gestalten. Neben der Behebung von infrastrukturellen Problemen sehe er einen Schwerpunkt im Wohnungsbau und bei der Entwicklung von Gewerbeflächen. Zur Stärkung des Tourismusprofils, wie sie auch in der kürzlich erfolgten Preisverleihung zum Ausdruck gekommen sei (der Trifels Kurier berichtete), werde er nach Kräften beitragen.

Anders als sonst üblich bei derartigen Anlässen hatte Seyfried einen lockeren Rahmen mit angenehm-freundlicher Atmosphäre organisiert, um seine Vorstellungen und Ziele darzustellen. An mehreren Tischen saß man und diskutierte angeregt mit dem Bürgermeisterkandidaten über dessen Ausführungen zu seinem Wahlprogramm.

Aber alles, so die Botschaft von Benjamin Seyfried, gehe nur mit aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, denen aber auch konkret die Möglichkeit zur Mitwirkung eingeräumt werden müsse:
„Mer redde dribber, awer dann wärd aach angepackt“.
Das Wir-Gefühl müsse sich entwickeln. In Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements und mit Offenheit für neue Wege und Ideen: „Das Wir zählt! Es geht nur gemeinsam“. |hi

Seyfried: „Ich möchte Stadtbürgermeister von und für Annweiler werden“.
„Gemeinsam – Bewahren – Gestalten“. Benjamin Seyfried beim öffentlichen Vortrag seines Wahlprogramms.

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