Bürgerinformation zum Rheinland-Pfalz-Tag
1. „Talk zum Tag“

Rund 500 Unterschriften und intensive Diskussionen. Frank Thomas (rechts im Bild) im Gespräch mit den Marktbesuchern am vergangenen Freitag.
  • Rund 500 Unterschriften und intensive Diskussionen. Frank Thomas (rechts im Bild) im Gespräch mit den Marktbesuchern am vergangenen Freitag.
  • Foto: Hirschmann
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Annweiler. Am Mittwoch dieser Woche ist es endlich soweit. Die Annweiler Projektgruppe um Werkdirektor Reiner Paul ist in enger Zusammenarbeit mit dem Projektteam der Staatskanzlei inzwischen mit den Planungen für den Rheinland-Pfalz Tag ein gutes Stück vorangekommen.
Am Mittwoch, 21. November, 19 Uhr, wird im Hohenstaufensaal die Bevölkerung umfassend informiert.
Auch alle noch bestehenden Bedenken und Besorgnisse hinsichtlich einer möglichen finanziellen Belastung des ohnehin schon leeren Stadtsäckels sollen im Gespräch mit den Bürgern und Bürgerinnen aufgegriffen werden.
„Das wird aber auch höchste Zeit“, kommentiert der bekannte Annweiler Pädagoge, Emil Straßner, die Ankündigung im Trifels Kurier, denn „nur mit Ehrlichkeit und Transparenz in Verbindung mit einer verständlichen Darlegung der Vorteile, die langfristig für Annweiler und das Trifelsland aus dem RLP-Tag erwachsen, wird sich die anfängliche Skepsis überwinden lassen“.
Es ging in der Tat lebhaft zu in den letzten Wochen, wenn das Gespräch auf den Rheinland-Pfalz Tag kam, der Ende Juni 2019, also rund vier Wochen nach der nächsten Kommunalwahl, stattfinden wird.
Rund 500 Unterschriften beispielsweise sammelte Stadtratsmitglied Frank Thomas (CDU) ein. In einer erklärtermaßen privat-persönlichen Initiative.
Es ging in dieser Unterschriftenaktion darum, der Landesregierung in Mainz deutlich vor Augen zu führen, dass die Annweilerer ganz überwiegend pro RLP-Tag eingestellt sind. Sie können andererseits aber nicht einsehen, dass mit der Durchführung dieses an sich großartigen Landesfestes das Risiko einer weiteren Erhöhung der städtischen Verschuldung gegeben ist, von dem bislang niemand weiß, wie groß dieses Risiko ist.
„Auch in unserem Vereinsbüro, das für jeden offen steht, wurde viel und durchaus kontrovers diskutiert“, berichtet Vereinsvorsitzender Walter Herzog von Zukunft Annweiler e.V.
„Viele Mitglieder machen sich eben darüber Gedanken, inwieweit die Nachhaltigkeit einer solchen Veranstaltung für die Entwicklung der gesamten Region rund um die Trifelsstadt mit dem finanziellen Risiko in Einklang zu bringen ist“.
Aber, so Herzog weiter, entscheidend und richtig sei, dass mit einer klaren öffentlichen Kommunikation den Gerüchten und Halbwahrheiten der Boden entzogen werde.
Gut möglich also, dass sich beim 1. Talk zum Tag die Bedenken vieler Annweiler Bürger ausräumen lassen und die Gemüter wieder beruhigen. hi

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