Gut besuchter Neujahrsempfang in Finkenbach-Gersweiler
Lebendige Gemeinde - gute intakte Dorfgemeinschaft

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Neujahrsempfang gut besucht

Finkenbach-Gersweiler. Auf eine intakte und lebendige Dorfgemeinschaft in Finkenbach-Gersweiler verwies voller Stolz Ortsbürgermeister Roland Peukert beim Neujahrsempfang im  Dorfgemeinschafts- haus und zählte zahlreiche ehrenamtliche Initiativen in der Gemeinde auf. Zum fünfzehnten Mal nacheinander sei der begehbare Adventskalender mit jeweils großem Zuspruch in der Gemeinde organisiert worden. Peukert nannte auch neue Projekte wie die Bastelnachmittage für Kinder.

Musikalische Eröffnung
Die Mädchen Sophia Gläßge und Henriette Degenhardt mit ihren Flöten, begleitet von Sonja Degenhardt am Klavieer sorgten gemeinsam für einen gelungenen musikalischen Auftakt des Neujahrsempfang, zu dem Peukert über 5o Besucher begrüßen konnte. Sein besonderer Willkommensgruß galt der VG-Beauftragten Tanja Gaß sowie Pfarrer Andreas Echternkamp und dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Thilo Bernhard.

Jahr mit Höhen und Tiefen - aus beidem für Zukunft Gewinn ziehen

Peukert rief das Jahr 2o18 mit seinen Höhen und Tiefen in Erinnerung. Die positiven Erlebnisse gäben Halt und negative Geschehnisse lehren uns. Also könnte man aus beiden für die Zukunft Gutes gewinnen, so der Ortsbürgermeister. Viele gemeindliche Aufgaben seien nur umsetzbar, wenn es dafür Unterstützer gäbe. Und bis dato, so der Ortschef, könne er darauf zählen, dass immer wieder Menschen sich freiwillig für die Gemeinde und die Gemeinschaft engagierten.

Neue Mitbürger und zahleiche Gewerbetreibende
Neue zugezogene Mitbürger könnten begrüßt werden. Zudem gebe es in der Gemeinde derzeit 26 Gewerbetreibende, die durch ihre Selbstständigkeit ihren Lebensunterhalt verdienten. Zwei Unternehmen hätten im letzten Jahr leider ihre Betriebe geschlossen. Peukert bedauerte besonders das Aus des Natursteinwerkes Werrmann mit Inhaber Karl-Heinz Jud. Gerade er habe die Gemeinde mit seinen Steinprodukten weit über die Region hinaus bekannt gemacht und zum 3o. November altersbedingt geschlossen habe. Wenn kein Nachfolger gefunden werde, was bis dato nicht gelungen sei, sei dies gerade für den Ort ein sehr großer Verlust. Fertiggestellt worden seien auch die beiden beim Hochwasser zerstörten Brücken an der Bergmühle und in der Hohlstraße, wofür die Ge-
meinde mehrere Hunderttausend Euro aufwenden musste. Das Land hat beide Brückenprojekte bezuschusst.

Lebenswert durch ehrenamtliches Engagement -viel los in Gemeinde 
Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger machten mit ihren Inititativen das Leben in Finkenbach-Gersweiler lebenswerter, es sei derzeit ein großes Miteinander, das auch zukünftig bewahrt werden sollte. So wurden Wildessen, Kinderfasching, Hexennacht, Maiwanderung, Dorffest, die Kerwe, das große Weideabtriebsfest der Familie Becker wie auch ein Martinsumzug veranstaltet. Der "Dorfspielwagen" sei von den Kleinsten gut angenommen worden. Auch die Kirchengemeinde habe mehrere Veranstaltungen wie Konzerte oder die sogenannten "Küchengespräche" initiiert und
durchgeführt

Dankmal Max Handel
Als weitere Besonderheit listete der Ortsbürgermeister das neu geschaffene Denkmal an Max Handel  mit der dazugehörigen Informationstafel in der Lindenstraße auf, das immer wieder mal Ziel von interessierten Besuchern sei. Peukert dankte ganz besonders denjenigen, die sich mit  "sichtlichem Herzblut" wie Thomas Henrich zum Beispiel für die Verwirklichung dieses Denkmals eingesetzt hätten,  wie auch allen Geld- und Sachspendern ein Dank zu zollen sei.

Fußball Meister in B-Klasse  - Stolz auf Gesangverein  -Verlaß auf Feuerwehr, keine Nachwuchspro-
bleme  - Kreisjugendzeltlager 2o19 in Gemeinde

Einen besonderen Aufschwung habe der Sportverein erlebt. Die Fußballer seien in der B-Klasse
Donnersberg/Kaiserslautern Meister geworden und aktuell belegten sie den fünften Platz in der A-Klasse. Neben den Spieler und Trainern sei er allen zu Dank verpflichtet, die sich bei der aufwendigen Pflege des Rasenplatzes einbrächten. Auch der Rokland-Trail-Lauf anläßlich der Kerwe habe viele auswärtigen Sportler in die Gemeinde gebracht. Nur selten werde ein Rennen in so familärer Atmosphäre absolviert und stolz sei er auch auf "unseren Gesangverein", der ein Kulturträger ersten Ranges sei. Absolut Verlaß sei auch auf die Freiwillige Feuerwehr, die immer weiter wachse und größer werde. Erfreulicherweise gebe es hier keine Nachwuchsprobleme. 17 Jugendliche seien aktuell in der Jugendfeuerwehr, die insgesamt eine schlagfertige Truppe sei. 2o19 werde es die Frei-
willige Feuerwehr übernehmen, wiederum das Kreisjugendzeltlager der Feuerwehren über den Fronleichnamsfeiertag in Finkenbach-Gersweiler zu oranisieren, immerhin werden bis zu 25o Jugendliche dabei erwartet. Toll, so Peukert, dass sich die Dorfjugend wieder bei der Kerwe einbringt und so das Kerwegeschehen belebt. Über neunzig Helfer seien über die Kerwetage im Einsatz gewesen, wofür auch sehr gedankt werde.

Neuer Seniorentrupp - Frauen kümmern sich um Blumenpflege
Seit knapp zwei Jahren gebe es auch einen "Seniorentrupp" in der Gemeinde. Sie brächten sich ehrenamtlich ein und zeigten eine enorme Hillfsbereitschaft. Durch ihre Erfahrung, ihr Wissen aus vielen Fachrichtungen, ihre Kraft und Einsatzbereitschaft sei der Gemeinde schon viel Geld erspart worden. Peukert vergaß auch nicht einige Frauen zu nennen, die sich um die Blumenpflege im Ort kümmerten und so den Ort schöner machten. Zuletzt galt ein Dankeschön den Mitgliedern des Gemeinderates sowie der eigenen Familie.

2o19:  Fertigstellung des Kinderspielplatzes
Im Neuen Jahr soll der Kinderspielpaltz fertiggestellt werden. Nestschaukel, Bodentrampolin seien absolute Spielfavoriten bei den Kindern. Eine Seilbahn stehe noch auf der Wunschliste und sollte nach Möglichkeit erfüllt werden, so Peukert.

Jahreslosung: "Suche Frieden und jage ihm nach"
Pfarrer Andreas Echternkamp stellte sein Grußwort unter die Jahreslosung "Suche Frieden und jage ihm nach". Sicherlich gehörten Konflikte zum Leben dazu, allerdings sollte versucht werden, diese mit friedlichen Mitteln zu lösen. Hass sei dabei fehl am Platz. Jeder einzelne könne das für seinen Lebensbereich selbst beeinflussen und Gott traue diese auch jedem einzelnen zu, weil er immer dabei sei. In der örtlichen Kirchengemeinde werde Schritt für Schritt das Pfarrhaus erneuert. In Gemein- schaftsarbeit sei eine Küche installiert worden und die "Küchengespräche" würden ja schon eine Zeitlang bei gutem Besuch angenommen. In der Planung sei ein "Open-Air-Gottesdienst" mit der Jugendfeuerwehr sowie Filmabende. Ab Mittwoch, 23. Januar werde die komplette Bibel mithilfe von Referenten "durchgearbeitet". Der Kindertreff, der dank Ramona Brand aus Sitters stattfinde, werde künftig in Schiersfeld für die gesamte Kirchengemeinde organisiert. Echternkamp sprach den Segen Gottes für das Neue Jahr aus.

Stolz auf lebendige Gemeinde
Für VG-Beauftragte Tanja Gaß war es nach Obermoschel der zweite Neujahrsempfang in der VG Alsenz-Obermoschel. In Finkenbach-Gersweiler sei sie durch die vielen Veranstaltungen wie die Baumpflanzaktion an der Kirche, viele Ratssitzungen, Ortstermine wegen Hochwasser und vor allem der Feuerwehr, wie dem Geschicklichkeitsfahren des Kreisverbandes, der Wahl einer neuen Führungsspitze 2o18 oft gewesen. Die Gastfreundschaft sei schon beeindruckend und eine tolle Gemeinschaft könne sie auch testieren. Das habe ihr geholfen, den eigenen Start besser zu meistern. Auf eine solche Gemeinschaft könne man ruhigen Gewissens ein bißchen stolz sein und sie auch stolz, eine solch lebendige Gemeinde in der Verbandsgemeinde zu haben.
Im neuen Jahr stünden die Kommunalwahlen an. Sie appellierte sich dabei einzubringen. Auch wenn
mancherorts künftig dann neue Leute in den Gremien vertreten seien, bleibe das Ziel gleich: Sich persönlich einzubringen, und dadurch die Gemeinde und die Region, auch künfitg lebens- und liebenswert zu gestalten.

Feuerwehr mit  Einsätzen und ohne Nachwuchssorgen
Wehrleiter Thilo Bernhrard, zugleich auch Wehrführer der örtlichen Feuerwehreinheit in Finkenbach-Gersweiler informierte ausführlich über die Aufgaben der Feuerwehr, listete detailliert die 15 Einsätze und ihre Umstände im vergangenen Jahr der örtlichen Wehr auf. Zurzeit verfüge die Freiwillige Feuerwehr über 25 Aktive. Elf Atemschutzgeräteträger seien ausgebildet und insgesamt der Ausbildungsstand bestens. Nachwuchssorgen kenne man in Finkenbach-Gersweiler nicht,  andere Wehren durch eigenes Personal noch unterstützt. Eine beste Grundlage dafür sei die nachhaltige Arbeit mit der Jugendfeuerwehr. Hier zollte der Wehrleiter und -führer ein besonderes Lob an Jugendleiter Jens Fiskus und weitere Personen, die neben der feuerwehrspezifischen Arbeit gerade im Jugendbereich auch viele Freizeitaktivitäten mit den Kindern organiserten. Das gehöre zu einer erfolgreichen Jugendarbeit einfach dazu.

Glücksbringer "Schornsteinfeger Jonah Gläßge"

Jeder einzelne Besucher erhielt von dem siebenjährigen Glücksbringer " Schornsteinfeger Jonah Gläßge" Schokolade als Geschenk überreicht und die besten Wünsche für 2o19 ausgesprochen, wofür er besonders viel Applaus erhielt (moh).

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